Autor Thema: Als Wiedergänger zum Superchar  (Gelesen 14756 mal)

Necron

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Als Wiedergänger zum Superchar
« am: 14. August 2006, 02:02:00 Nachmittag »
Hi folks!

Mir ist letztens was aufgefallen:

Ich entwarf gerade vor meinem geistigen Auge einen Krask Nekromanten und überlegte mir ihn zum Wiedergänger zu machen, als mir einfiel, dass ein Nekromant mit einer Leiche und einem Ritual besagte Leiche zu einer art "ersatz" Körper bestimmen kann. Dieser Gedanke führte mich weiter zu der Frage, ob
-es der Körper der selben Rasse sein muss,
-es überhaupt eine humanoide Gestallt sein muss
-welche Atribute der Nekromant in seinem neuen Körper übernimmt.

Gerade bei dem letzten Punkt könnte ein PG argumentieren, dass die körperlichen Atribute denen des Toten entsprechen und die Geistigen denen des Nekromanten.

Sprich: der PG schnappt sich mister "500-Watt-im-Arm-und-oben-brennt-kein-Licht", boostet seine geistigen Werte auf max, bringt ihn um die Ecke und "übernimmt" ihn als Wiedergänger.

Wäre an euren Meinungen interessiert.

Offline Richtenstahl

Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #1 am: 14. August 2006, 02:27:25 Nachmittag »
Ichhabs Buch gerade nciht d, aber wenn ich mcih nciht irre, dann steht bei dem Zauber dabei, dass er seine eigenen Werte behält. Oder?
Das ganze Leben ist ein Spiel...


...und ich bin gut im Mogeln.

Necron

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Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #2 am: 14. August 2006, 02:59:00 Nachmittag »
Fände ich dann aber unpassend wenn der Troll-Nekromant im Körper des Halblings steckt. :P

Noch was anderes: Ist die Leiche zwischen Ritual und neuer Belebung dem natürlichen Verfall unterworfen oder nicht.

 

Horror

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Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #3 am: 14. August 2006, 03:17:54 Nachmittag »
Nicht, wenn sie präperiert wurde!

Im Goremound Buch war meines Wissens nach auch ein Vorteil ala Einbalsamiert oder man lagert in Öl der Bewahrung oder auf Eis!  :D  ;)

Ich muss aber auch gestehen, das ich Schwierigkeiten habe, mir das mit den verschiedenen Körpern vorzustellen.

Einerseits würde ich weder Rasse noch Körper oder Geschlecht beschränken wollen, aber die Gefahr des PG kann einige natürlich abschrecken...vielleicht sollte man einfach die Werte nach kurzer Zeit an die Werte des ursprünglichen Körpers anpassen, und zwar, wieviele Punkte man für die Attribute ausgegeben hat...aber ich musste feststellen, das das nun mal nicht ganz so einfach ist...


H

 

Necron

  • Gast
Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #4 am: 14. August 2006, 03:33:17 Nachmittag »
Aber was passiert, wenn der Nekromant die Leiche im Keller(neben einem haufen Skeletten zum schutz) lagert. Wäre es so möglich - für den Fall, dass der Nekromant erst sehr spät stirbt - ein Skelett zu spielen?

Horror

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Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #5 am: 14. August 2006, 04:11:40 Nachmittag »
Hm, zumindest 'Verwest' als Nachteil für Wiedergänger gab es in Goremound wohl auch....

Dabei geht man praktisch keinesfalls noch als Mensch durch, sondern ist sofort als Untoter zu erkennen, wenn ich mich bei meinem schnellen Blick hinein richtig erinnere.

Skelett...hm, ich weiß nicht...ist zwar einerseits cool, aber auch sehr sehr übel...


H

Loki

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Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #6 am: 14. August 2006, 04:53:45 Nachmittag »
ja, man könnte so sehr extrem Power Gamen. Aber da der Spieler das nicht zu beginn machen kann, sondern während dem Spiel, kann der Spielleiter dem ganzen sehr leicht ein Riegel vor schieben. Oder dürfen bei euch alle Spieler das tuen, was möglich ist?

Gruß,

Loki

Horror

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Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #7 am: 14. August 2006, 05:58:16 Nachmittag »
Grundsätzlich eigentlich schon, da P&P Rollenspiel eben im Gegensatz zu Computerrollenspielen und Filmen oder büchern eben Interaktiv ist und mit den gegebenen Möglichkeiten gefüllt werden kann!

Eigentlich sollte nur die Fantasie grenzen setzen, aber natürlich ist da die Sache von Spielspaß (für mich das oberste Gut, und zwar aller Beteiligten!!!) und Ingame Logik.

Klar, einige Sachen macht man einfach nicht, denn obwohl man es von den Fähigkeiten her könnte, würden einige Aktionen einfach den Spielspaß killen und das Spiel vermutlich langweilig machen.

Und klar, wenn ich ein Mensch wäre, warumm sollte ich dann ein Ork oder ein Halbling sein wollen?

Allerdings, wenn ich ein fieser kleiner Halblingsnekromant, der ein Schrecken für die Welt sein möchte, wäre, warum sollte ich dann nicht den großen, muskulösen geschupten Körper der 'Bestie' aus dem Wüstenland nehmen?

Immerhin pfeife ich doch ohnehin schon auf meinen Körper und mein altes Leben...  :ph34r:

Und all zu wählerisch würde ich nicht sein, wenn ich dem Tod ein Schnippchen schlagen möchte...

Natürlich stellt sich auch die Frage, wie weit man gehen kann...immerhin erheben die Bleichen Federn ja auch Tierzombies...aber bei Tieren kann man wenigstens das Konzept der Seele anbringen (womit für mich auch der Krask=Tiere Aspekt geklärt wäre  :D  ;) ), damit der Nekromant sich keine Kraftbestie oder so als Körper auswählt...


H

Necron

  • Gast
Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #8 am: 15. August 2006, 10:20:37 Vormittag »
Klar jedem die Freiheiten die möchte, darum spielen wir ja ein interaktives Spiel.

Nur, wie weit kann man gehen? Kann ich als Nekromant mit einem Sprengsatz einem der letzten Lebenden Urdrachen die Luftröhre wegblasen und mir danach seinen Körper krallen?(Nicht das irgendein Meister eine derartige Aktion jemals zulassen würde)

Mache ich mit meinen Kollegen eine Olympiade(wer in einem Jahr die Meisten Rassen "anhatte") oder verhindert eine den Lebewesen eigene Magie, dass Nekromanten wild die Rasse wechseln.

Loki

  • Gast
Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #9 am: 15. August 2006, 10:58:02 Vormittag »
Für mich sollte der Nekromant immernoch einen guten Grund haben, warum er zum Wiedergänger werden will. Nekromanten, die Wiedergänger sind, sind sehr schlecht.
Denn jeder Nekromant sollte wissen, warum man nicht Wiedergänger wird (Untote kontrollieren, Eingeweide). Sollte ein Nekromant Wiedergänger als letzte Reserve nehmen, dann war er auch schlecht, denn dann ist er ja bisher schon einmal gestorben.

Wegen mir könnte ein Spieler-Nekromant auch gerne ein Troll, mit Trollischen Attributen werden. Ich möchte dann nur sehen, dass er sich mit der trollischen Kultur auseinandersetzt. Immerhin muss er so tuen, als wäre er dort aufgewachsen. Dazu kommt, dass man dem Spieler dadurch immer üble Nachteile geben kann. Wer sagt zum Beispiel, dass eben jener Troll nicht von irgendwelchen Feinden gesucht wurde. Wer sagt denn, dass nicht dieser Troll sehr lahm war? Wer sagt denn, dass nicht jener Troll fast taub war? Vielleicht war er nicht dumm, sondern schwerhörig...
Wenn man ein dunkler Meister (also ein genervter SL) ist, dann kann man dem Spieler auch mal das Öl der Bewahrung ausgehen lassen...
Will der Spieler allerdings einen Nachteil durch den anderen Körper abbauen, so wird ihm das nicht gelingen. Wer 40 Jahre blind war, wird nicht in 2 Stunden lernen zu sehen. Wer 40 Jahre nichts gehört hat, wird die Geräusche auch nicht interpretieren können. Wer 40 Jahre nicht sprechen konnte, wird jetzt auch nicht sprechen können. Wer 40 Jahre nicht gehen konnte, wird auch nicht wissen, wie er es tuen sollte. Wer 40 Jahre humpelte wird es sich nicht so leicht abgewöhnen, auch wenn das Bein in Ordnung ist.

Offline Stahlfaust

Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #10 am: 15. August 2006, 11:21:40 Vormittag »
Der Nekromant behält seine Eigenschaften. Schliesslich wird ein Wiedergänger nicht mehr von seinen Muskeln vorwärts getrieben sondern von nekromantischer Magie. Spätestens wenn der Wiedergänger skelletiert ist wird dies offensichtlich.
Auch aus Gründen des Spielgleichgewichts ist dies wohl das beste.

Offline USUL

Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #11 am: 15. August 2006, 11:22:47 Vormittag »
Zitat
Sprich: der PG schnappt sich mister "500-Watt-im-Arm-und-oben-brennt-kein-Licht", boostet seine geistigen Werte auf max, bringt ihn um die Ecke und "übernimmt" ihn als Wiedergänger.
Böse ... böse ... BÖSE SACHE DAS  :o

Ja, ich denke das ist möglich und ja das ist echt übel, das soetwas möglich ist. ABER:

-> Wie kommt der Nekro mit dem Körper anschließend zurecht?
-> Ein Künstliches Gliedmaß muss ich ja per EPös auch erstmal an mich binden bis ich keinen Malus mehr erhalte.
---> Vorallem wenn er andere Körper als die der eigenen Rasse nimmt, wird eschwierig: Zusätzliche Gliedmaßen (Kraskschwanz, Feenflügel, ...), Anderer Körperbau und somit auch andere Bewegungen und Koordinationen....

Sprich:
Ich denke er kann jeden Körper nehmen, auch den Troll ST 12, KON 12, GE 10 Körper, aber ich denke das er nicht so gut mit diesem zurecht kommt und würde ihm daher einen Malus auf alle Fertigkeiten verpassen. Dieser würde im Zweifelsfall so ausfallen, das er von dem höheren Attributsbonus nicht (komplett) die Fertigkeiten geboostet bekommt.

Bsp:
Vorher Stärke 5(0) nun Stärke 12(+7)
-> Malus auf alle ST-Fertigkeiten: 4
-> Effektiver Bonus zu vorher: +3

ANDERES PROBLEM:

- Was ist wqenn sich der Nekro mit INT 10, CHA 10, in einen Körper verpflanzt in dem aber nur für INT 8 und CHA 8 Platz ist?!?

- Was ist wenn durch die Verpflanzung die Maximale Attributsumme überschritten wird? (im GRW steht, das man nur eine gewisse Attributssumme  bekommen kann..)

Necron

  • Gast
Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #12 am: 15. August 2006, 01:23:49 Nachmittag »
Die Vorscläge sind cool!

@USUL
Das Argument mit den max Atributpunkten könnte man jedoch aushebeln, wenn man sich die Zauber "Verwandlung in Magma/Eisgigant" ansieht. Aber die Abzüge finde ich gut.

@Loki
Warum sollen alle Nekromanten, die Wiedergänger sind schlecht sein? Alle Bewohner der Stählernen Königreiche(mit ausnahme der Sidhe und mächtiger/n Hexer/n) leiden an natürlicher, angeborener Sterblichkeit.  ;)
Ein Nekromant, der seine Studien weiter betreiben will muss also zwangsläufig irgendwann ein Wiedergänger werden. Oder gibt es noch eine Option?

Offline USUL

Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #13 am: 15. August 2006, 01:43:39 Nachmittag »
Zitat
Das Argument mit den max Atributpunkten könnte man jedoch aushebeln, wenn man sich die Zauber "Verwandlung in Magma/Eisgigant" ansieht. Aber die Abzüge finde ich gut.
Der Eisgigant ist keine dauerhafte Gestalt ;)

Zitat
Ein Nekromant, der seine Studien weiter betreiben will muss also zwangsläufig irgendwann ein Wiedergänger werden. Oder gibt es noch eine Option?
Er könnte auch Vampir, Halbdämon, etc. werden - wenn er nicht bereits ein Sidhe ist.
Evtl. gibt es auch noch andere Möglichkeiten, wie Seelentransfer in einen Jungen Körper etc.
« Letzte Änderung: 15. August 2006, 01:44:48 Nachmittag von USUL »

Necron

  • Gast
Als Wiedergänger zum Superchar
« Antwort #14 am: 15. August 2006, 02:12:03 Nachmittag »
Kann sein das ich mich irre, aber ich habe es so verstanden, dass Nekromantie nichts mit Dämonen zu tun hat, weshalb Halbdämon/vollwertiger Dämon werden eher bei Hexerei einordnen würde.

Okay, ich hatte die übrigen Arten des nicht-lebens vergessen <_<  Tatsache bleibt aber, dass er(sein Körper) tot ist.

 

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