Autor Thema: Veruna - Das Ewige Imperium  (Gelesen 56680 mal)

Offline Zordan

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #15 am: 2. September 2006, 02:31:31 Nachmittag »
Ah verstehe, sind dann also schon eigene für sich stehende Schulen. Mit jeweiligen Eigenheiten.
Ich ging bisher aus den vorigen Beschreibungen irgendwie davon aus, dass es nur wiederholungen bzw. vermischungen von bisher Dagewesenem sein würde.
Aber so...
Wenn Krieg die Antwort ist, dann muß es eine verdammt beschissene Frage gewesen sein!!!

Offline Skethi

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #16 am: 4. September 2006, 09:46:47 Vormittag »
Hallo Scorpio,

Um nochmals auf die Kampfschulen zurück zu kommen:

Wird es für die Prätorianer weitere Lektionen wie im Kompendium geben.
Ich frage nur deshalb, da die Lektionen im Kompendium ja vom Hintergrund her nicht jedem zur Verfügung stehen. Aber in einem Land wie Veruna, in dem einzelne Legionen sicherlich eine ältere Geschichte aufweisen können als so mancher Staat, müssten ja auch demnach noch mehr Lektionen vorhanden sein.
Es wäre einfach schön eine weitere Legion, aufgrund ihrer Lektionen, so zur Verfügung zu haben.
Vorstellbar wäre für mich auch eine Lektionenreihe die die erfahrensten Prätorianer darstellt (wie z.B. die Triarii im alten Rom)

Wird es über die bisher aufgeführten Kampfschulen hinaus  (Exploratoren, Dolchkämpfer, etc...) noch weitere "aggresive" Kampfschulen geben.
Im Hinblick auf die lange militärische Tradition von Veruna.
Denkbar/Wünschenswert wäre von meiner Sicht ebenfalls so etwas wie eine Leibwächterschule (wie die Liktoren oder Extraordinarii im alten Rom).

Bezüglich der Grauen Eminenz, wäre es schön wenn man eigene Lektionen haben könnte um den Fähigkeiten der Verunischen Politiker (Senatoren, etc...) näher zu kommen.

Was ich mir auch sehr wünschen würde wären eine genaue Beschreibung der Grenzbefestigungen im Norden des Landes, vor allem die Befestigungen bei den berühmten Pässen im Gebirge.

Auch eine Information darüber was ein Reisender aus dem Norden an Einreiseschwierigkeiten zu erwarten hat wäre sehr interessant. Genau wie Informationen über die "Aussenpolitischen Beziehungen" Verunas zu seinen nördlichen Nachbarn  für mich wissenswert wären.

Ansonsten kann ich nur noch sagen das ich mich bereits enorm auf das Quellenbuch freue.

Gruß,

Skethi
« Letzte Änderung: 4. September 2006, 10:46:17 Vormittag von Skethi »
"Niemand ist Perfekt, aber wir arbeiten daran."
M. v. Richthofen, 1916

Offline Scorpio

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #17 am: 4. September 2006, 10:44:14 Vormittag »
Guter Fragenkatalog!

Zitat
Wird es für die Prätorianer weitere Lektionen wie im Kompendium geben.Es wäre einfach schön eine weitere Legion, aufgrund ihrer Lektionen, so zur Verfügung zu haben.
Oh, da würde ich mir keine Sorgen machen. Es wird VIEL neues Material in diese Richtung geben. Und mehr als ein Dutzend Legionen stehen zur Verfügung, alle mit eigenem Stil, Hintergrund und Eigenheiten. Und natürlich auch Lektionen um diesen Stil zu unterstützen.

Zitat
Vorstellbar wäre für mich eine Lektionenreihe die die erfahrensten Prätorianer darstellt (wie z.B. die Triarii im alten Rom)
Die Triarii sind genauso wie die Hastari oder Velites ein veraltetes Konzept, welches noch aus der Zeit der großen und unbeweglichen Phalanxen stammt. Veruna hatte diese Truppetypen, doch das ist Jahrhunderte her. Die Legion hat sich auf schwere Infanterie spezialisiert, die speziellen Aufgaben der alten Truppentypen werden entweder durch die Legion ersetzt, oder von den Hilfstruppen (auxiliare) übernommen.

Zitat
Wird es über die bisher aufgeführten Kampfschulen hinaus  (Exploratoren, Dolchkämpfer, etc...) noch weitere "aggresive" Kampfschulen geben.
Denkbar/Wünschenswert wäre von meiner Sicht so etwas wie eine Leibwächterschule (wie die Liktoren oder Extraordinarii im alten Rom).
Nope, keine weiteren Kampfschulen, das wäre der totale Overkill an neuen Schulen. Es wird aber jede Menge Berufsspezialisierungen für Gladiatoren geben. Leibwächter hätte ich trotz allem gerne dabei gehabt, aber die kommen wohl im Khoras-Buch.

Zitat
Bezüglich der Grauen Eminenz, wäre es schön wenn man eigene Lektionen haben könnte um den Fähigkeiten der Verunischen Politiker (Senatoren, etc...) näher zu kommen.
Wird es auch geben, allerdings nicht wirklich viele. Graue Eminenz deckt das, was Senatoren und andere politisch aktiv brauchen bereits ganz gut ab. Achja, Graue Eminenz ist für die Führungsschiene Verunas so wichtig wie der Sand für die Wüste. Nahezu jeder hat es und je höher der gesellschaftliche Rang, desto höher auch der Rang der Schule. Ich denke Veruna wird der Staat, mit der durchschnittlich höchsten geistigen Widerstandskraft. ;)

Zitat
Was ich mir auch sehr wünschen würde wären eine genaue Beschreibung der Grenzbefestigungen im Norden des Landes, vor allem bei den berühmten Pässen im Gebirge.
Gibt es, zusammen mit der relativ unorthodoxen Legion, welche diese Grenzfestungen bewacht.

Zitat
Auch eine Information darüber was ein Reisender aus dem Norden an Einreiseschwierigkeiten zu erwarten hat wäre sehr interessant. Genau wie Informationen über die "Aussenpolitischen Beziehungen" zu seinen nördlichen Nachbarn  für mich wissenswert wären.
Jeder Pass wird einzeln kurz mit seinen Besonderheiten beschrieben, wo man mit Steinschlag, Patroullien oder einem räuberischen Wirt rechnen muss. Die verunische Außenpolitik ist zwar... öhem, sagen wir mal nicht so gut ausgebildet, doch wird natürlich auch auf die Beziehungen zu anderen Staaten in der Nähe eingegangen.

Zitat
Ansonsten kann ich nur noch sagen das ich mich bereits enorm auf das Quellenbuch freue.
Danke. Ich freue mich auch drauf.  :)  
Autor des Veruna-Quellenbuchs

Offline Skethi

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #18 am: 4. September 2006, 11:49:28 Vormittag »
Hallo Scorpio,

hurra mehr Legionen mit Lektionen, da freue ich mich schon drauf. Es wurde doch zunehmens schwieriger zu erklären warum die jeweiligen Prätorianer ausgerechnet immer die Lektionen von dieser Legion genutzt haben.
Dafür schon mal ein fettes Danke im Vorraus.

Das es keine Leibwächterschule geben wird ist zwar schade, aber ich werde einfach für meine Gruppe selbst was zusammenbasteln.

Was die "Unorthodoxe Legion" an der Grenze angeht so kann ich nur sagen das du mich neugierig gemacht hast.
Da bin ich mal gespannt welcher Art diese Limitanei sein werden.

Allerdings muss ich auch sagen das ich mich ebenfalls auf die Inquisitoren freuen werde.

Bezüglich der Götter hätte ich nur die Frage ob es so etwas wie Vestalinen geben und ob die Religion in Veruna genauso straff wie im alten Rom (Collegium Pontificum,etc...) organisiert sein wird.

Im übrigen Danke für die prompte Antwort.

Gruß,
Skethi

P.S.
Darf man fragen wie lange man noch auf das Quellenbuch in etwa warten muss?
« Letzte Änderung: 4. September 2006, 11:51:40 Vormittag von Skethi »
"Niemand ist Perfekt, aber wir arbeiten daran."
M. v. Richthofen, 1916

Offline Skethi

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #19 am: 4. September 2006, 12:55:26 Nachmittag »
Zur (freien) Stadt:

Also ich weiss noch nicht wie die Planung dieser Stadt von statten gehen soll von Seiten des Autors.
Aber wenn Spieler sich beteiligen können will ich es einfach mal so auf diesem Weg versuchen und ein paar Vorschläge machen.

So wie ich Veruna immer verstanden habe (zumindestens hatte ich den Eindruck) ist es seit dem Verlust seiner nördlichen Provinzen, von selbigen doch recht isoliert. Dies trifft vor allem meiner Meinung nach auf den Handel zu.
(Ich bitte um Belehrung falls das nicht so ganz zutrifft.)

Das dennoch verunische Waren (und die Waren seiner Provinzen) im Austausch gegen Waren aus dem Norden gehandelt werden sieht man ja schon an Ormatuuns Karawane.

Aus diesem Grund schlage ich vor das die betreffende Stadt eine Hafenstadt sein sollte mit dem Charakter eines militärischen Vorpostens, eine sogenannte Colonia.
Ein Ort der als Freistadt fungieren kann von dem aus der Handel mit dem verunischen Imperium und den anderen nördlichen Ländern geregelt wird.
Des weiteren kann die Stadt zusätzlich als vorgeschobener Posten dienen um Angriffe von seiten der Nachtelfen her abzublocken. Auch der Handel mit Uliath und/oder Megalys könnte über die Stadt abgewickelt werden.

Örtlich ansiedeln würde ich die Stadt vielleicht westlich von Tarentum, an der Flussmündung beim Meer. Sie könnte dort (ähnlich wie Ostia bei Rom) als vorgelagerter Hafen fungieren.

Auch der Aufbau wäre meiner Meinung nach bei so einer Stadt nicht sonderlich schwer (Planstadt).
Zwei Hauptstraßen, die Nord-Süd-Achse (Cardo) und die Ost-West-Achse (Decumanus).
Die weiteren Straßen verlaufen parallel dazu und teilen die Stadt schachbrettartig. Dadurch ergibt sich für die Stadt ein gut übersichtlicher, viereckiger Aufbau.
In der Nähe des Kreuzungspunkts der beiden Hauptstraßen liegt dann (logischerweise) das Zentrum der Stadt, das Forum. An ihm stehen öffentliche und sakrale Bauten wie Tempel.

Etwas ausserhalb der Stadt könnte die Garnison innerhalb eines Kastells angesiedelt sein und den Fluss in Richtung Tarentum überwachen.
Von der Stärke dachte ich in etwa an ein Kohortenkastell (also circa 500 bis 600 Mann). Von der Besetzung dachte ich an eine Cohors equitata (also ein Viertel Berittene Soldaten und drei Viertel Fußsoldaten).
Von Seiten der Seestreitkräfte her würde ich die Stationierung einer Küsten- und Meersflotille mit etwa zehn Schiffen und einer Flussflotille mit etwa nochmals fünf Schiffen vorschlagen.

Verwaltungstechnisch gesehen, aufgrund des besonderen Charakters der Stadt, könnte die Stadt selbst dem Kaiser alleine unterstellt sein und damit eben einer besonderen kaiserlichen Behörde die ihren Sitz in der selbigen Stadt hat und alles regelt.

So hätte man eine Stadt zur Verfügung die man als Einstiegsportal für nördliche Charaktere in Veruna nutzen kann. Oder umgekehrt verunische Charakter nutzen die Stadt als Sprungbrett Richtung Norden.

So das war es jetzt erstmal ganz gob umrissen. wie gesagt handelt es sich um Vorschläge. Lasst mal hören was ihr davon haltet.

Gruß,
Skethi
« Letzte Änderung: 5. September 2006, 11:02:35 Vormittag von Skethi »
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Offline Richtenstahl

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #20 am: 4. September 2006, 01:30:19 Nachmittag »
Klingtr prinzipiell ziemlich gut.
Allerdings muss ich sagen, dass ich einen totalen Planstadt-Aufbau schade fände. Nur gerade Straßen? Ich hätte lieber viele enge, verwinkelte Gassen. Wir spielen hier ja nicht "Manhatten by Twighlight".
Allerdings könnte ja die Innenstadt so aussehen, um die sich dann eine größere, unorganisiertere Vorstadt gebildet hat. Immerhin kommen hier ja offensichtlich viele verschiedene Völker zusammen, die alle ihren eigenen PLatz basteln.

Die kaiserliche Behörde finde ich gut. So korrupt dass es kracht. So dass man, wenn man in der Stadt irgendetwas anstellt, und nicht die richtigen Beziehungen hat, echt Ärger mit ganz oben bekommen kann, wenn man aber die richtigen Händchen schmiert, kann man mit fast allem durchkommen. Solange nicht jemand anderes goldeneres Schmieröl genutzt hat, und einem in die Suppe spuckt. Etc. pp.

Ne Arena muss rein!

Oh, und narbengesichtige Gossenstecher, die an jeder Hausecke herumlungern.

Andererseits sollte es auch, wenn es als Einsteigerstadt gedacht ist, möglich sein, in der Stadt was zu reißen, oder zumindest zu erleben, wenn man noch nciht so viele Beziehungen hat.

Und einen Hinrichtungsplatz auf dem täglich blutige Schauprozesse stattfinden, zu denen dann die ganzen Familien nach Feierabend hinpilgern um sich bei einem gemütlichen Picknick unterhalten zu lassen.

Und Orgien!
« Letzte Änderung: 4. September 2006, 01:34:57 Nachmittag von MrLife »
Das ganze Leben ist ein Spiel...


...und ich bin gut im Mogeln.

Offline Skethi

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #21 am: 4. September 2006, 02:10:49 Nachmittag »
an MrLife, und natürlich an jeden der es lesen möchte:

Das ist eine sehr gute Idee (die Stadt nicht absolut geplant aussehen zu lassen).
Eine (aus Anfangstagen) organisiert und geplant gebaute Altstadt, die nach und nach durch neue Viertel zu einer schön gewachsenen Stadt geworden ist.

Was die Arena betrifft ist das ja schon fast klar, genau wie ein kleines Amphitheater, das gehört einfach in eine gute verunische Stadt.
Von der Arena her dachte ich an eine kleinere Ausgabe des berühmten Circus Maximus. Also statt einer runden Form eher eine längliche Form. Damit neben Gladiatorenkämpfen und Tierhetzen auch Wagenrennen stattfinden können.

Das mit der kaiserlichen Behörde habe ich mir genauso gedacht wie du es geschildert hast. Politiker die um ihre Pfründe kämpfen, korrupte Beamte die für Geld so manches möglichen machen und natürlich auch aufrechte ehrliche Beamte (solls ja auch geben :D ).

Was die Abenteuer für Anfänger/Einsteiger/Nichtveruner angeht so dürfte das meiner Meinung nach kein Problem sein. Ein Handelsstadt bietet immer genug Möglichkeiten für wagemutige Helden (auch für jene die keine großen Beziehungen haben).
Zum Beispiel kleineren Söldneraufträgen, Teilnahme an Handelskarawanen, Teilnahme an Spielen in der Arena (als Gladiator, Rennwagenfahrer,...), Aufgaben nach der Art rettet die Tochter eines armen Arbeiters aus den Händen einer Straßenbande, etc...

Zu den Gossenkämpfern und künftigen Dolchkämpfern, kann ich nur sagen das nichts passender ist als eine Hafengegend mit ihren engen Gassen, Lagerhäusern, Spelunken und anderen Örtlichkeiten.

Aus den nahen Bergen könnte ein Aquädukt Wasser heranbringen um die Stadt mit dem wichtigsten Gut zu versorgen (falls die Versogung mit Frischwasser von Seiten des Flusses nicht ausreichend ist).
In der Umgebung der Stadt liegen zudem zahlreich kleinere und größere landwirtschaftliche Güter. Der Fluss und eine Straße verbinden die Hafenstadt dann noch mit Tarentum im Osten.

Orgien dürfen natürlich nicht fehlen. Was sollen die reichen Bürger sonst machen (ausser Tierhetzen, Gladiatorenkämpfen, Theater, Wagenrennen, Pferderennen,...).  Aber auch alle andern Arten von Bacchanalien, denke ich, sollten in der Stadt zu finden sein. Schließlich sind die schönsten Orgien/Feiern die jenigen die auch noch von den Göttern und Behörden abgesegnet sind.

Anbei ein kleiner Sklavenmarkt sollte auch auch nicht fehlen (muss nicht groß sein)

Von der Größe her dachte ich das die Stadt in etwa 20000 bis 25000 Einwohne haben könnte. Zusätzlich im Umfeld (in Dörfern und Gütern) nochmals knapp 10000 Einwohner. Desweiteren nochmals in etwa 10000 Sklaven die auf den Feldern ausserhalb der Stadt und in den Betrieben in der Stadt arbeiten.  So dass man auf eine Gesamtbevölkerung von in etwa 45000 Einwohner kommen kann.

So das wars jetzt erstmal wieder.
Bis zum nächsten Beitrag.

Gruß,
Skethi
« Letzte Änderung: 5. September 2006, 12:37:30 Nachmittag von Skethi »
"Niemand ist Perfekt, aber wir arbeiten daran."
M. v. Richthofen, 1916

Black_Raven

  • Gast
Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #22 am: 4. September 2006, 03:33:03 Nachmittag »
Und dann auch ganz viele verschiedene Viertel. Von versnobten Reichengegenden an denen gemietete Klingen die Häuser abmarschieren, bis hin zum schmierigen Hafengelände.
Dementsprechend vielleicht Ausländerviertel für die größeren Populationen der Nachbarländer, also ein saphirisches Viertel, ein khemnitisches..
Und natürlich allgemeine, wo sich der Abschaum aus allen Ländern trifft.

Ausserdem wäre eine Untergrundbewegung befreiter Sklaven klasse. Insbesondere hasserfüllte Krask, Ex-Gladiatoren die getürmt sind und vielleicht einen adligen Exilanten, der sie anführt..

Luke

  • Gast
Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #23 am: 4. September 2006, 03:45:15 Nachmittag »
Würde die Stadt näher am Gebirge ansiedeln und nicht am Fluss.
So könnte man Weite Minenkomplex in den Sklaven sich zu tode arbeiten
oder gar nach ihrem tode dort arbeiten die von einem korrupten Magistrat
unterhalten werden, einbauen. Aber sonst hört sich das ganze sehr cool
an.

Offline Skethi

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #24 am: 4. September 2006, 04:42:54 Nachmittag »
An Black_Raven, Luke und jeden der es lesen möchte:

Das so eine Stadt viele Viertel haben muss ist klar:
Im Prinzip sind nach Völker ausgerichtete Viertel am wahrscheinlichsten.
Wie zum Beispiel das Vargothische Viertel, oder das Khorasische Viertel. Je nach dem wieviele fremde Händler oder Handwerker dort Kontore, Lagerhäuser und/oder Betriebe unterhalten.
Ausserdem bleibt man ja sowieso lieber meistens unter seinen eigenen Leuten. Also wären "Ghettos" gar nicht mal so undenkbar. In den alten Handelsstädten der Antike gab es ja auch oft griechische und/oder phönizische Viertel.
Hinzu kommen die Viertel die einer bestimmten Funktion zu geordnet sind. Wie eben das Forum, das die Gebäude der Stadtregierung und die wichtigsten Tempel beherbergt.
Oder die Vici (Vicus in der Einzahl), Viertel die ausschließlich die Funktion hatten gewerblichen Produktion, Handwerk, Handel und Dienstleistungen zu beherbergen.
Das teure Villenviertel (Villa urbana, Villa suburbana) genauso zur Stadt gehören wie trostlose und düstere Mietwohnungsviertel (Insula) versteht sich ja von selbst.

Was eine Untergrundsbewegung von Sklaven angeht so ist das wohl im allgemeinen ein Problem mit dem sich Veruna herumschlagen muss.
Aber die besondere Nähe zu vielen "Ausländern" (Nichtverunern) macht natürlich dort eine Untergrundbewegung sehr wahrscheinlich.
Wie weit natürlich die "Fremden" den unterdrückten Sklaven helfen wollen sei mal so dahingestellt. Wer will schließlich seine Handelsprivilegien verlieren wenn er erwischt wird.
Denkbar wäre auch das die Stadt oft dazu benutzt wird das Fremde ihre aus "Versehen" versklavten Verwandten und Freunde freikaufen.
Zudem bin ich der Meinung das eine solche Untergrundbewegung bis auf die reine Fluchthilfe für entlaufene Sklaven recht wenig tun kann. Mit einer Art organisiertem Widerstand ist, so denke ich, wenig zu rechen. Dafür existiert die Sklaverei in Veruna schon zu lange. Da ist eine reine Flucht in den Norden schon leichter und eher machbar.

Was die Nähe zu den Bergen angeht, so bin ich der Meinung das die Stadt gar nicht so nah an den Bergen zu liegen braucht.
Die Entfernung zu den Bergen ist nicht so groß das eine Straße hier undenkbar wäre. FDadurch wäre es möglich Waren, Arbeiter, Sklaven und anderes Material schnell die Küste entlang zu schaffen auch die Küstenschifffahrt würde sich hier als Transportmöglichkeit Richtung Berge anbieten).
Man könnte zudem in der Nähe der Minen eine kleine Versorgungs-Siedlung (für die Minenarbeiter, Überwacher und Fuhrleute) errichten die nur zum Zweck da ist die Erze aus den Minen abzubauen und deren Transport in die nächste Stadt zu gewährleisten.

Die Position an der Flussmündung weist hingegen jedoch viele Vorteile auf. Wie die leichte und schnell Anbindung an Tarentum im Landesinneren durch den Fluss. Oder auch die Möglichkeit das man überwachen kann wer den Fluss entlang fährt (Schutzfunktion gegen die Morai und andere Piraten und Räuber). Zum anderen kann die Stadt selbst durch die Flussanbindung gut versorgt werden (vom Landesinneren ausgesehen).

Gruß,
Skethi
« Letzte Änderung: 5. September 2006, 12:41:31 Nachmittag von Skethi »
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M. v. Richthofen, 1916

Luke

  • Gast
Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #25 am: 4. September 2006, 07:00:16 Nachmittag »
Ja hast schon recht.

Moraiös sind aber eigentlich auf der anderen Seite anzutreffen.

Tribun Marius

  • Gast
Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #26 am: 4. September 2006, 09:08:13 Nachmittag »

Mal ne andere Frage:
Wird es den Kanal zwischen den Meeren nun eigentlich geben?

 

Offline Skethi

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #27 am: 4. September 2006, 09:55:09 Nachmittag »
An Luke,

erstmal danke für deinen Einwurf, erst dadurch macht man sich Gedanken über die Dinge und wie sie funktionieren.

Von wo aus genau die Morai nun aufbrechen, kann wahrscheinlich nur der Autor des betreffenden Quellenbuches wirklich sagen.
Ich selbst halte allerdings es durchaus für wahrscheinlich das die Morai kleinere Häfen unterhalten, bei der Küste, in der Nähe der Städte Naraka und Xanrigg.

Ich meine auch das genau dieser Teil des Meeres für die Morai von Interesse sein sollte. Gehen doch vom Stützpunkt der Schwertmeister von Caylinthor wichtige Getreidelieferungen nach Uliath.
Und wo könnten die Morai die Bewohner von Uliath schwerer Treffen als bei Angriffen auf einer ihrer wichtigsten Handelslinien.

Ich will damit sagen das man in der Nähe von Xirr-Nagesh immer auf der Hut vor Schiffen der Morai sein sollte. Egal von welcher Seite das man nun betrachten mag.

Was natürlich dennoch nicht von der Hand zu weisen ist, ist das Angriffe auf die anderen Teile der Küste von Veruna sehr viel wahrscheinlicher sein dürften.

Allerdings verbleiben dennoch immer noch die anderen Gründe warum die Flussmündung gut geeignet ist für den Bau einer Stadt. Selbst wenn man die Bedrohung der Morai ausser Acht läßt.

Interessant wäre es allerdings zu wissen ob ein nun ein Kanal gebaut wird oder bereits existiert.

Gruß,
Skethi
« Letzte Änderung: 5. September 2006, 09:40:44 Vormittag von Skethi »
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Offline Skethi

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #28 am: 5. September 2006, 12:13:45 Nachmittag »
Zu der Stadt (Fortsetzung),

Um nochmals den Vorschlag, die Stadt an der Flussmündung (im Osten von Tarentum) zu platzieren, zu untermauern, führe ich folgende zusätzliche Gründe an.

Allein aufgrund der Lage ergibt sich der Daseinszweck der Stadt.

Als Handelsstadt (aufgrund der Lage am Meer und Fluss) können Schiffe aus dem Landesinnere und vom Meer her Waren bringen und holen.
Ich meine gelesen zu haben (im Grundregelwerk) das von Veruna aus Getreidelieferungen nach Uliath geschickt werden. Allein aus diesem Grund, aus meiner Sicht, ist an dieser Stelle ein Hafen für diese Aufgabe sehr geeignet.

Als Verkehrsknotenpunkt kann die Stadt dienen, da sie aufgrund ihrer Lage gut erreichbar ist. Der Fluss, der Zugang zum Meer (Hochsee- und Küstenschifffahrt) und eventuell vorhandene Straßen können die Stadt zu einem regionalen Verkehrszentrum machen.

Als Industrie- und Gewerbestadt, kann sie dienen da aufgrund der Lage der Schiffsbau, der Fischfang und auch die Salzgewinnung aus dem Meer (durch Salzgärten) möglich sind. Zudem können Lagerkomplexe in der Stadt zusätzliche Gewerbebetriebe in der Stadt begründen.

Als Hafenstadt und Verkehrsknotenpunkt ist auch der Dienstleistungssektor in der Stadt nicht unbeachtenswert. Wirtsleute, Bader, Prostituierte, Babiere, Gaukler, Rechtsanwälte, Ärzte, etc... finden in einer solchen Stadt schnell ihr Auskommen.

Der Fluss selbst dürfte Frischwasser liefern, notfalls kann von den Bergen aus sicherlich ein Aquädukt Frischwasser heranholen.
Die nahen Berge garantieren Baumaterial, wichtige Erze und vielleicht Edelmetalle und -steine

Als Militärposten ist die Stadt auch gut verwendbar. Die relative Nähe zur Grenze nach Sirria und Xirr-Nagesh ist ein guter Grund dort Soldaten zu stationieren.
Zudem ist auf Grund von größerem Handels- und Reiseaufkommen immer eine militärische Präsenz zur Aufrechterhaltung und zum Schutz der staatlichen und städtischen Interessen gefragt.
Die Lage der Stadt, macht es ausserdem möglich größere Truppenverbände, schnell und unproblematisch zu verlegen.

Den Fluss entlang ist zudem sicherlich Ackerbau- und auch Viehzucht möglich von der die Stadt profitieren kann.

Zum Namen der Stadt:
Vorschlag: OPPIDUM OSTIUM (kurz: Ostium)


Gruß,
Skethi
« Letzte Änderung: 5. September 2006, 12:51:32 Nachmittag von Skethi »
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Offline Scorpio

Veruna - Das Ewige Imperium
« Antwort #29 am: 5. September 2006, 01:27:59 Nachmittag »
Zitat
Bezüglich der Götter hätte ich nur die Frage ob es so etwas wie Vestalinen geben und ob die Religion in Veruna genauso straff wie im alten Rom (Collegium Pontificum,etc...) organisiert sein wird.
Ja, es gibt die Jungfrauen Myrmidons, die bereitstehen um ein Kind des Gottes zu empfangen, sollte dieser sich einmal hinabbegeben. Die Organisation der religösen Kulte hängt stark von der Gottheit ab.

Zitat
Darf man fragen wie lange man noch auf das Quellenbuch in etwa warten muss?
When it's done!  :P

Zitat
Ausserdem wäre eine Untergrundbewegung befreiter Sklaven klasse. Insbesondere hasserfüllte Krask, Ex-Gladiatoren die getürmt sind und vielleicht einen adligen Exilanten, der sie anführt..
Wie, nur eine derartige Bewegung? ^^ Da gibt es z.B. verweichlichte Krask, die an ihr wildes, ungezügeltes Erbe ankmüpfen wollen, militante Sklavenbefreier und Redenschwinger, etc.

Zitat
Mal ne andere Frage:
Wird es den Kanal zwischen den Meeren nun eigentlich geben?
Jupp.  Bietet sich vom Handel und dem schnellen Verlegen von Truppen einfach an.

@Freie Stadt:
Bereits interessante Vorschläge, aber ich würde die Planung auf einen eigenen Thread verlegen!
Autor des Veruna-Quellenbuchs

 

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