Autor Thema: (N)SC-Sammlung  (Gelesen 4783 mal)

Offline USUL

(N)SC-Sammlung
« am: 4. März 2008, 11:28:43 Vormittag »
Damit ein gelungenen (N)SC nicht in einem langen Post, wie hier: Anfänger und auf der Suche, Hilfe zu Kampfschulen, Sidhe untergeht, werden in diesem Post in Zukunft alle wirklich gelungenen (N)SCös aufgenommen werden.

Falls Ihr ebenfalls Ideen oder einen fertigen (N)SC habt, könnt ihr diesen z.B. hier: Euer Charakter Thread zum Besten geben.

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Neron Valeos
Von Zementente

Aussehen: Neron ist ein kräftig gebauter, aber dennoch unauffälliger Mann. Seine Körpergröße von 1,67 fällt wenig auf und trotz der relativ muskulösen Arme fällt sein Körperbau kaum auf, wenn er neben einem durchschnittlichen Menschen steht. Über seiner linken Schulter prangt eine alte Rune in tiefstem Schwarz, ein Hexenmal, dass ihn seit seiner Geburt begleitet. Üblicherweise verdeckt er diese mit seiner Kleidung und er gibt Acht, dass niemand von ihr Wind bekommt.
Er trägt lange, schwarze Haare, die er gerne offen im Wind wehen lässt und unter denen seine grünen Augen besonders hervorstechen. Sein Gesicht ist vom rauen Umgang geprägt, der im hohen Norden herrscht und seine Hände erinnern nicht an die eines Kriegers, sondern mehr an die eines Schmiedes.

Kleidung: Neron trägt, was nötig ist und kleidet sich nur mit wenig unnötigem Tamtam. Über seinem wattierten Waffenrock trägt er üblicherweise einen Kettenpanzer, um sich vor Verwundungen zu schützen und ein langes, dunkelblaues Cape. Auffällig sind die beiden Klingen, die er gekreuzt über seinen Rücken in der Waffenscheide trägt und der Kompositbogen, der dahinter prangt.

Eigenarten: Neron ist ein merkwürdiger Mensch. Er sucht die Perfektion im Kampf und im Schmieden, auf der anderen Seite hat er einige Geheimnisse, die er ungern preisgibt. Er hat einige schlechte Angewohnheiten. Er gibt sich zum Beispiel gerne dem Raufen hin, aus einer bestandenen Rauferei kann man ja nur stärker herauskommen. Außerdem spricht er hin und wieder mit seinen beiden Klingen, die er auch benannt hat (s.u.). Neron ist ein stolzes Kind seiner Familie und das, was erreicht hat, betrachtet er mit Ehre.
Neron ist außerdem relativ gefühlskalt. Das ist eine sehr merkwürdige Eigenschaft -“ auf der einen Seite ist er stolz und Neugierig, auf der anderen erreichen ihn viele -žnormale-œ Emotionen einfach nicht. Er empfindet keine Trauer für den Verlust seiner Familie, er hat selten Angst vor dem Tod oder einem Feind, er empfindet einfach nichts. Nur eine innere Leere, wenn er über diese Dinge nachdenkt. Üblicherweise vermeidet er dieses Nachdenken, weil ihn diese Leere, diese Emotionslosigkeit manchmal etwas beunruhigt und dann drängt er sich wieder in stundenlanges, hartes Training, um sich von diesen Gedanken abzulenken. Es gibt aber auch Tage, an denen er einfach still in einer Ecke sitzt und nur seinen dunklen Gedanken nachgibt.
Die wichtigsten Attribute, die Neron an einem Weggefährten schätzt, sind Vertrauenswürdigkeit und Durchhaltevermögen. Für ihn ist es undenkbar einen Gefährten zurückzulassen oder zu verraten. Wenn das nötig ist, muss er eben einen anderen Weg finden, sein Ziel zu erreichen und härter arbeiten. Aber wer hart arbeitet, der wird auch stärker, also kommt er seinem Ziel damit auch näher. Jemand, der ihn verrät oder ihm den Dolch in den Rücken treibt, macht sich einen ewigen Feind. Neron ist außerdem jemand, der selbst in der schlechtesten Lage versucht, den Blick auf das Ziel zu richten. Seine Vergangenheit hat ihn mit so vielen dunklen Momenten beschlagen, dass ihn kaum etwas erschrecken kann. Selbst in der noch so dunkelsten Situation versucht er, sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Motivationen / Ziele:
Neron will unbedingt den Fluchritter und seine dunkle Klinge finden und sie vernichten. Außerdem wünscht er sich nichts mehr, als den Fluch seiner Familie zu besiegen und als stolzer Held in die Annalen der Familienchronik einzugehen. Auch seine Familie will er gerne wieder sehen.

[size]Familie / Freunde / Feinde[/size]

Kelur Tenari
-> Nerons Vater, der ihn ja schon in jüngster Kindheit weggab. Neron weiß nicht viel über seine Familie, und über seinen Vater sicher am wenigsten. Kelur hat nur noch einen Arm wegen vergangener Schlachten. Neron hegt gemischte Gefühle ihm gegenüber. Er weiß, dass sein Vater ihn aus der Familie verstieß, wofür er ihn eigentlich hassen müsste, aber er tut es nicht. Er würde einfach nur gerne in Frieden zu seiner Familie zurückkehren, aber solange er seine Vergangenheit und den Fluchritter nicht bewältigt hat, kann er das nicht, ohne se zu gefährden.

Delia Tenari
-> Nerons Mutter, die Kelur heiratete, ohne von der dunklen Seite der Tenari zu wissen. Sie ist eine strenge, aber ehrliche Mutter gewesen und hat von ihrer Familie sicher am Stärksten gelitten, als Kelur Neron weggab.

Numia, Thorge und Talga Tenari
-> Nerons drei Geschiwster. Numia ist die älteste der Geschwister (29), dann kommt Neron (27). Thorge und Talga sind Zwillinge (nicht eineiig). Thorge und Talga sind mittlerweile 24 Jahre. Neron weiß nicht, ob sie noch bei ihren Eltern leben und auf dem Hofe der Tenari mitarbeiten oder ein eigenes Leben begonnen haben. Gerne würde er auch sie wieder sehen, aber auch hier fürchtet er um ihre Gesundheit.

Der Fluchritter
-> Neron kennt den wahren Namen dieses Mannes nicht. Er weiß nichtmal, ob er ein Wesen des Diesseits ist. Alles, was er weiß, ist, dass er seine versteckten Fähigkeiten ausnutzte und Neron für ihn eine dunkle, mächtige Waffe schmieden musste. Neron weiß, dass dieser Mann abgrundtief böse ist und den Untergang der ganzen Grenzlande, oder schlimmer, der Welt sucht. Und Neron weiß, dass die Klinge, Tassai, die er ihm geschmiedet hat, ihn noch mächtiger gemacht hat, als er es zuvor war. Neron ist der Überzeugung, dass das Böse, dass er geschaffen hat, Tassai, auch von ihm vernichtet werden muss. Außerdem hofft Neron, wenn er den Fluchritter besiegt, dass er dann zu seiner Familie zurückkehren kann und den Fluch der Tenari ein weiteres Mal besiegt hat.

Nelora & Nezani
-> Nelora und Nezani sind die Klingen von Neron. Er schmiedete sie mit allem Wissen, dass er gelehrt bekommen hatte. Er hat sie mit gutem im Geiste geschmiedet und die Klingen sind seither seine ewigen, treuen Wegbegleiter. Niemals würde er die Klingen aus der Hand geben, niemals. Beide Klingen sind mit einer Blitzrune überzogen und kleine Blitze zucken über die Schneide, wenn Neron sie führt, wodurch sie selbst die dunkelste Schlacht erhellen und Licht in die Herzen der Fürchtenden bringen.
Nelora, die singende Klinge, singt ihr Lied des Kampfes, wenn Neron sie führt und hat schon auf so manchem Schlachtfeld mit ihm Ruhm erlangt (Ruhm:1, s. HiGru).
Nezani ist die heilende Klinge, sie kann Nerons Wunden heilen, wenn er seine Macht auf sie konzentriert.

Die Geschichte von Neron Valeos
Neron wurde unter einem dunklen Stern geboren. In der Nacht seiner Geburt schien der Blutmond rot auf die Felder des Hofes der Tenari. Sein Vater erkannte gleich das dunkle Hexenmal, dass auf Nerons Schulter prangte, und kaum dass er es erblickte, wusste er, dass der Fluch noch immer nicht gebrochen war -“ der Fluch, der schon so lange auf der Familie lag-¦
Neron wuchs die ersten Jahre seines Lebens normal auf. Er war ein einfühlsamer, zerbrechlicher Junge. Sein Vater war zu dieser Zeit oft auf Reisen, was Neron wunderte. Sie lebten auf einem größeren Gehöft und war eine etwas reichere Bauernfamilie. Seine Mutter und sein Vater stritten oft, oftmals ging es darum, dass Kelur reiste, obwohl seine Kraft dringend auf dem Hof gebraucht wurde. Kelur beschäftigte sich in seiner Anwesenheit wenig mit Neron und war oftmals sehr streng und brutal zu ihm.
Als Neron 7 Jahre alt war, versprach ihm sein Vater eine weite Reise, die sie gemeinsam machen sollten. Am Abend vor der Reise stritten seine Eltern furchtbar und bei ihrer Abreise weinte seine Mutter bittere Tränen. Kelur und Neron ritten viele Tage, bis sie tief in einem Wald hielten. Neron wusste nicht, wie ihm geschah, als sein Vater hier absaß und ihn vom Pferd hob.
-œNeron, hör mir zu. Du bist einer der Tenari. Wir, die Tenari haben eine stolze Herkunft und blicken auf eine glorreiche Vergangenheit. Wir sind eine Familie von Kriegern und haben schon viele Helden hervorgebracht. Doch weißt du, mein Junge, wo das Licht ist, da ist auch dunkel, und so sind wir seit vielen Jahren mit einem düsteren Fluch belegt. Der erstgeborene Sohn eines jeden Tenari trägt das Mal dieses Fluchs und bringt die Verdammnis über jene, die in seiner Nähe sind!
Du bist mein erstgeborener Sohn und obwohl ich dachte, unseren Fluch ein für allemal besiegt zu haben, so bist du der lebende Beweis für das Gegenteil. Ich war früher ein Lichtbringer, ein Kämpfer für das Recht. Ich habe so viele Untote in die Unterwelt zurückgeschickt, habe für das Gute eingestanden und dann traf mich der Fluch. Lange Jahre habe ich gegen einen Dämon gekämpft, der Besitz von mir ergreifen wollte. Am Ende siegte ich, doch ich musste meinen Arm dafür opfern und der Dämon tötete meinen Vater und meine Schwester-¦
Ich kann nicht zulassen, dass du uns alle gefährdest. Ich hatte gehofft mit dem Tod des Dämons den Fluch besiegt zu haben, aber ich habe mich geirrt. Junge, es tut mir leid, ich kann nicht anders. Bedauere ruhig dein Schicksal-¦ Das tue ich auch, denn es könnte eines Tages unser aller Schicksal werden.-œ

Kelur schwang sich wieder in den Sattel seines Pferdes und noch bevor Neron verstand, was sein Vater ihm eigentlich mitteilen wollte, warf ihm dieser eine Tasche zu. Aus ihr schauten zwei Waffen heraus.
-œNimm diese Waffen, mein Sohn, und lerne den Weg des Kämpfens. Fernab von unserer Familie, fernab von allen, die du bedrohst, hier im Wald. Wenn du den Fluch besiegen solltest, so werde ich dir im Namen aller Tenari danken, doch wenn er dich besiegt, so versinke in Scham und stirb irgendwo einen dreckigen Tod-¦ Ich-¦ Sohn, mach es gut. Und denke daran, was auch passiert, die Tenari erheben ihr Haupt immer in Stolz, selbst im Angesicht des Todes!-œ
Mit diesen Worten wendete Kelur sein Pferd und verschwand im Dunkel des Waldes. Neron verstand die Welt nicht mehr. Alles, wirklich alles um ihn herum brach zusammen. Tagelang irrte der Junge weinend und orientierungslos durch den Wald. Die viel zu schwere Tasche seines Vaters schleppte er die ganze Zeit hinter sich her. Er dachte immer noch, dass sein Vater zurückkehren würde, aber er tat es nicht. Nach fünf Tagen erkannte der Junge, dass es keinen Sinn machte, nur zu weinen und aufzugeben. Er nahm die Säbel, die sein Vater ihm hinterlassen hatte, und fing an, völlig entkräftet, aber mit zusammengebissenen Zähnen, mit ihnen zu üben. Er verletzte sich selbst schwerer als die Bäume, die er als Zielattrappen nutzte. Sein Hunger trieb ihn und er fing an, Jagd auf einzelne Tiere zu machen. Leider war schon das erste, das er sich als Opfer ausgesucht hatte, eine Nummer zu groß. Er trat dem schwarzen Ursa-Bär gegenüber, der durch diesen Wald streifte und musste schnell erkennen, dass dieser Gegner ihm deutlich überlegen war. Der Bär schlug ihn mit seinen wilden Pranken nieder und die Wucht seiner Schläge fegte den Jungen immer wieder von den Beinen. Als Neron blutend am Boden lag und der Bär sich wütend vor ihm erhob, um ihm den letzten Schlag zu versetzen, bohrte sich ein Wurfspeer in die Flanke des Tieres. Aus dem Busch sprang ein älterer Mann, bewaffnet mit zwei Schwertern und tötete den Bär mit wenigen, schnellen Manövern, dann wurde Neron ohnmächtig.
Als er wieder erwachte, war er in einer alten Hütte, die scheinbar dem alten Mann gehörte. Er stellte sich als Ulvor Valeos vor. Er war ein Einsiedler, der seine Kampfkunst vor vielen Jahren aufgegeben hatte. Er erzählte dem wissbegierigen Kind seine ganze Geschichte, denn er freute sich über den unerhofften Besuch. Nicht viele Menschen kamen in diese Gegend. Neron erfuhr, dass der alte Mann ein Waffenmeister war und viele Jahre in der Armee des Hochkönigs zu Skarland gedient hatte. Jetzt hatte er sich zur Ruhe gesetzt und wohnte in diesem Wald.  
Neron erzählte nicht viel über sich. Er erzählte, dass er im Wald ausgesetzt worden war und dass er fest entschlossen wäre, ein starker Krieger zu werden. Auch seinen Nachnahmen verschwieg er. Als ihn Ulvor nach dem Mal auf seiner Schulter fragte, verstummte der Junge. Sie sahen sich tief in die Augen und der alte Mann nickte nur. -žIch erkenne, du bist entschlossen. Was fändest du es, wenn ich dir etwas beibringe?-œ Der Junge hatte den Mann im Kampf gegen den Bären gesehen und wusste, dass er hier seine Suche anfangen musste, wenn er wirklich einmal mit dem Fluch fertig werden wollte.
So begann Neron also unter den Fittichen des alten Ulvor den Weg eines Waffenmeisters zu lernen. Die schweren Breitschwerter seines Lehrmeisters waren viel zu schwer für ihn, aber die Säbel, die sein Vater ihm dagelassen hatte, die waren genau richtig für ihn. Und so lernte er mit ihnen umzugehen. Glücklicherweise schien Ulvor fast alle Waffen der Welt perfekt zu beherrschen. So lernte er mehrere Jahre, und es waren harte Jahre -“ er lernte zu Schmieden, er lernte zu kämpfen und er wuchs zu einem kräfitgen, geschickten jungen Mann heran. Ulvor war fast so etwas wie ein zweiter Vater. Er behandelte ihn streng und harsch, aber Neron fühlte sich trotzdem geborgen und sicher. Neron lernte schnell und bald war er seinem Meister fast ebenbürtig. Er war sehr stolz auf sich und auch Ulvor deutete an, dass er ein wunderbarer Schüler wäre.
Doch als Neron 15 wurde, fing alles an, sich zu verändern. Immer wieder fing sein Meister an, wirr zu reden und er wurde immer brutaler. Er brachte Neron eine Rune nach der anderen bei, von der er vorher nie ein Wort verloren hatte und wurde immer gewalttätiger ihm gegenüber. Oft musste er nächtelang an der Schmiede arbeiten, während sein Meister ihm immer wieder mit einem Dolch schwere Wunden zufügte, wenn der Junge etwas falsch machte. Neron verstand es nicht, aber er merkte, dass mit Ulvor etwas nicht stimmte. Er lernte unzählige, alte Runen, aber er konnte sie sich nie merken, was den alten Ulvor nur wütender werden ließ. Das Training wurde eine wahre Qual. Dann, eines Tages, passierte es und plötzlich ergab alles für Neron wieder einen Sinn!
Ein dunkler Reiter erschien an der Hütte des alten Einsiedlers. Ein Mann auf einem Ross, das in tiefschwarzes Metall gehüllt war und aus dessen Nüstern scheinbar die Flammen der Unterwelt züngelten. Eine unglaublich böse Präsenz ging von diesem Mann aus, das spürte Neron sofort. Der Mann schritt auf die Hütte zu und Neron stellte sich ihm in den Weg. -žKeinen Schritt weiter. Leute wie ihr haben hier nichts verloren!-œ rief er. Doch die schwarzgekleidete Gestalt lachte nur kurz und fegte ihn mit einem einzigen Hieb beiseite, der ihn durch einen Baum schmetterte und ihm einen Arm brach. Die dunkle Gestalt ging auf Ulvor zu und hob ihn mit einer Hand in die Höhe. Mit einer tiefen, verdammnisverkündenden Stimme sagte er: -žDeine sterbliche Hülle hat uns gut gedient, alter Mann. Doch nun brauche ich meine Dämonen und ihre Kraft für Tassai!-œ Nun folgte ein unglaubliches Schauspiel. Der schwarze Ritter hielt seine zweite Hand über den alten Ulvor und um ihn herum sammelte sich eine starke, böse Energie. Aus dem Körper des alten Ulvor erschienen nach und nach mehrere Dämonen, die von ihm Besitz ergriffen hatten, einer grausamer als der andere. Neron wollte aufstehen und kämpfen, aber seine Verletzungen waren so schlimm, dass er sich nicht einmal bewegen konnte. Er musste zusehen, wie der Ritter seinen Meister tötete. Die Dämonen liefen auf ihn zu und drangen in seinen Körper ein. Er spürte, wie sie von seinem Geist Kontrolle ergriffen und nach und nach schwanden seine Sinne. Er sah immer noch durch seine Augen, hörte, was seine Ohren hörten, spürte, was seine Sinne aufnahmen, aber er war nicht mehr Herr seines Körpers und seines Geistes. Urplötzlich waren all die dunklen, bösen Runen wieder in seinem Kopf und er musste wehrlos mit ansehen, wie seine Hände eine Klinge schmiedeten, die mit diesen Runen übersäht war. Die Dämonen in seinem Körper lenkten ihn und so stand er wochenlang ohne Pause an der Schmiede, während der schwarze Ritter jede Bewegung seines Körpers beobachtete. Und so schmiedete er und schmiedete. Er spürte, dass die Klinge, die er heranzüchtete so furchtbar böse und mächtig war, dass sie einen normalen Menschen mit einem einzigen Hieb entzweien könnte, er spürte dass diese Klinge sogar in der Lage wäre, ein Tor in die Unterwelt aufzureißen und die Seelen der Untoten auf der Welt zu entfesseln. Diese Klinge, die der Ritter immer wieder Tassai nannte, war eine Manifestation des puren Bösen. Neron kämpfte gegen die Dämonen in seinem Inneren, doch er war zu schwach, zu hilflos. Nach über 3 Monden erschien der Blutmond wieder am Himmel als Neron die dunkle Klinge in den Himmel reckte und ihren blutigen, bösen Namen in die Nacht schrie: -žTASSAI! KLINGE DES BLUTES!-œ.
Hilflos sah er aus seinem Körper mit an, wie er die Klinge dem schwarzen Ritter übergab. Dieser lachte und mähte, nur zum Spaß, mit ihr einen ganzen Hektar des Waldes nieder. Auf ihrem schwarzen Stahl brannten die Runen in einem gleißenden Rot-Orange, als der Ritter wieder auf ihn zuschritt. -žIch danke dir, Junge. Du hast deinen Dienst getan.-œ  Neron spürte, wie der Mann ihm die Dämonen einen nach dem anderen entriss. Jeder der Dämonen, der aus seinem Körper kam, wurde von Tassai, der dunklen Klinge aufgesogen, als wenn sie ein Gefäß für alle die Dämonen bildete. Als der Ritter fertig war, sank Neron zu Boden. Völlig entkräftet, übermüdet und immer noch verletzt, war er nicht einmal in der Lage, zu seinem Gegner aufzusehen, der ihm mit der Klinge einen Schlag versetzte. Es schmerzte, als sich das schwarze Metall in seine Schulter bohrte und ihn zur Seite schleuderte. Er stürzte eine Klippe herab, überschlug sich mehrere Male, blieb dann aber auf einer Zwischenebene regungslos liegen. Der dunkle Ritter ritt lachend in die Nacht, denn er hatte ja sein Ziel erreichte.
Neron weiß nicht, wie lange er regungslos auf dieser Ebene am Berghang lag, aber nach einiger Zeit kehrte ein wenig Energie in seinen Körper zurück. Erst jetzt wusste er, dass der Ritter die Manifestation seines Fluches gewesen sein musste. Er biss die Zähne zusammen und trotz der Schmerzen, die er hatte, kletterte er entschlossen zurück zur Hütte seines alten Lehrmeisters. Dort angekommen verband er seine Wunden und verbrachte Zeit, um zu regenerieren. Als er wieder auf den Beinen war, begrub er Ulvor und begann dann sofort damit, die Klingen seines Vaters nach seinem besten Wissen zu schmieden. Als er sich dem Amboss näherte, entdeckte er etwas, dass er vorher nie gesehen hatte. Der Amboss war verzaubert. Vorsichtig aktivierte er sie mit einem Schutzwort, dass ihm Ulvor einmal beigebracht hatte. Die Runen auf dem Amboss zeigten Neron ein geheimes Versteck, wo Ulvor ihm einen Brief hinterlassen hatte.
-œNeron,
ich weiß, dass du einer der Tenari bist. Doch habe keine Angst, ich weiß auch, was für Helden deine Familie hervorgebracht hat. Wenn du diesen Brief findest, so bin ich vermutlich tot und dein Fluch beginnt gerade, sich zu erfüllen. Habe keine Angst, junger Neron, denn ich hatte nie eine bessere Zeit als mit dir! Du warst mir wie ein Sohn und in dir schlummert das Potential, jeden noch so gefährlichen Gegner zu besiegen. Vertraue auf deine Kraft und das, was du gelernt hast.
Danke, Ulvor.-œ

Ulvor war nie ein Mann großer Worte gewesen, aber diese Zeilen waren sehr beruhigend für Neron. Er war stolz, ihn als Lehrmeister gehabt zu haben und stolz, einen solchen Freund gefunden zu haben und doch schmerzte es ihn, dass er ihn verloren hatte und dass es seine Schuld war, dass Ulvor jetzt tot war. Er hatte Angst, dass vielleicht noch mehr Menschen vom Fluch der Tenari wussten, also nahm er aus Respekt seinem alten Freund gegenüber dessen Namen, Valeos, an. Danach ging er mit vollem Eifer daran, seine beiden Klingen zu schmieden. Er nannte sie Nelora und Nezani -“ wenn die böse klinge Tassai hieß, brauchten die guten Gegenstücke auch einen Namen!
Er verbrachte noch ein ganzes Jahr in diesem Wald, in dem er trainierte, um besser zu werden. Er ging immer wieder an seine Grenzen und bald war er ein sehr fähiger Kämpfer. Dann machte er sich auf die Suche nach dem Fluchritter.
Seine Reise führte ihn ins Skarland, wo er gehört hatte, dass ein dunkler Ritter immer wieder Dämonen und Untote beschwor und so ganze Landstriche verwüstete. Er wusste nicht, ob das der Gegner war, den er suchte, aber er hatte einen so inbrünstigen Hass auf Dämonen aller Art, dass es eh egal war. Er wanderte also durch das Skarland und schlug viele Schlachten an den Seiten der Menschen dort. Er erschlug unzählige Dämonen und Bestien und sammelte so in der Gegend einen gewissen Ruf. 9 Jahre wanderte er durch das Skarland und kämpfte einen Kampf nach dem anderen. 9 Jahre, die er als kleiner Held durch die Lande zog. Er war alleine und einsam, doch die Menschen und Zwerge des Skarlandes hatten in ihm einen starken Arm, der gegen die Dämonen half.
In einer Schlacht an den Ausläufern der Doppelaxtgebirge erschlug er mit seiner singenden Klinge Nelora einen riesenhaften Dämon namens Krazshak. Krazshak hatte vorher ein Regiment der Stadtgarde erschlagen und kämpfte sich seinen Weg durch die Reihen der Menschen, wäre Neron nicht gewesen, hätte die Schlacht sicher einen anderen Ausgang gefunden. Nach der Schlacht bejubelten ihn die Menschen, doch er fand, habe den Ruf nicht verdient, denn die Klinge, so sagte er, sei es, die den Dämon erschlagen hatte. Seitdem ist Nelora in einigen kleinen Städten sogar ein eigenes Bardenlied gewidmet, dass von ihr und ihrem Schlachtenlied, dass sie singt, erzählt.
Neron wanderte ziellos und folgte einem Gerücht nach dem anderen, bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem er -“Name:Zwerg- kennenlernte. Er saß in einer Kneipe in Varulis und trank ein Bierchen nach dem nächsten, als ihm dieser Zwerg begegnete. Eigentlich verstanden sie sich blendend und tauschten eine Geschichte von getöteten Dämonen nach der anderen aus, bis sie anfingen, sich darüber zu streiten, welcher von ihnen der bessere Kämpfer wäre. Der Streit eskalierte aufgrund der Rauflust der beiden und sie starteten eine Kneipenschlägerei. Kurz darauf fanden sie sich im örtlichen Gefängnis wieder. Dort saßen sie ein paar Tage, in denen sie immer bessere Freunde wurden. Sie verstanden sich eigentlich, nur waren sie beide so stolz auf ihre erreichten Wege, dass sie einfach nicht zugegeben wollte, dass der andere der bessere sein könnte.
Dann erschien irgendwann ein Fremder bei ihnen und bot ihnen die Freisprechung an, wenn sie im Kampf gegen die Dämonen an der vordersten Schlachtlinie kämpfen würden. Natürlich willigten sie beide ein, sie hatten ja auch beide gegenüber einander einen Ruf zu verlieren. Und so einige man sich: Derjenige, der mehr Dämonen erschlagen würde, solle der Bessere von ihnen sein. Sie kämpften wacker, aber der Zwerg erschlug nach seiner Zählung einen Dämon mehr als Neron. Und während sie noch darüber stritten, ob dieser Dämon wirklich einen ganzen Punkt wert gewesen wäre, trat ein Dritter an sie heran und bat ihnen an, in seiner Spezialeinheit gegen die Dämonen zu kämpfen und ihr Duell dort zu ende auszutragen-¦
Und so kämpft Neron im Moment an der Seite dieser Einheit, immer noch auf der Suche nach seinem Schicksal und dem Fluchritter, den erst, wenn er gut gemacht hat, was er getan hat, kann er in Ruhe schlafen und nach Hause zurückkehren.

Charakter-Werte
Das ganze drückt sich auch in Spielbegriffen aus:
Vorzüge & Schwächen:
Feind (3) Fluchritter
Dunkles Gehemnis (3) Schmied von Tassai, Fluch der Tenari
Hexenmal (1) Rune der Tenari, Schulterblatt

Eigenschaften:
Stärke: 6
Geschick: 8
Konstitution: 7
Wahrnehmung: 7
Intelligenz: 4
Willenskraft: 4
Charisma: 4

Schulen:
Waffenmeister: 4
Blitzrune, Heilrune, singende Rune, +1 Bonus
Säbel 2/2, Kompositbogen 2/1, Zweihandaxt 1/1, Breitschwert 1/0

Herausragende Fertigkeiten:
Fechten: 10
Waffenschmied: 8
Waffenloser Kampf: 6
Rüstungsschmied: 8
Wissen: Artefakte 6
Bogenkampf: 6
« Letzte Änderung: 4. März 2008, 11:31:38 Vormittag von USUL »

Offline USUL

(N)SC-Sammlung
« Antwort #1 am: 4. März 2008, 11:41:32 Vormittag »
Algarnon der Reisende alias XirröDhan
von Ibag

"Verschwinde Verräter! Ich lasse dir 2 Tage und 2 Stunden und dann werde ich dir folgen. Ich werde dich jagen, dich finden und den Ratten zum Fraß vorwerfen. Du bist eine Schande für unser Blut und ich verfluche dich ......."

Vielmehr nahm Xirr`Dhan nicht wahr. Er wusste nicht warum, aber man ließ ihn gehen, ließ ihm eine Chance das Land zu verlassen, auch wenn man ihm dies wohl nicht zutraute. Doch sie werden sich alle noch wundern. XirröDhan ist kein Wunderkind und er kann wohl nichts besonders gut, wenn man mal von Lügen und Betrügen absieht, aber er würde es schaffen, das hatte er sich geschworen.

Die Grenzen XirröNageshs hatte er schnell hinter sich gelassen, seinen Namen hatte er abgelegt und seiner Anpassungsfähigkeit und seinem schauspielerischem Talent ist es zu verdanken, dass er nicht dem Aberglauben und der Furcht der Menschen zum Opfer fiel. Algarnon, so nannte er sich jetzt, war eine überaus auffällige Persönlichkeit, gestraft mit einem Hexenmal und dem markanten Aussehen seines Volkes. Sein Haar ist auffällig zweifarbig, im oberen Bereich schneeweiß, wechselt es am Hinterkopf abprupt die Farbe zu einem tiefen schwarz. Die spitzen Ohren seines Volkes und eine überaus markante, wenn auch kränkliche Figur können nicht von den rubinroten Augen ablenken.

Seit einigen Jahren nun schlägt sich Algarnon nun durch Kreijor immer darauf bedacht wenig Aufsehen zu erregen. Seine Schwester ist auf seiner Spur, das hat sie ihm mehrfach gezeigt. Sie macht sich einen Spaß daraus ihn zu quälen ihn wissen zu lassen, dass sie sein Leben jederzeit beenden könnte.

XirröDhan oder besser Algarnon ist ein 300 Jahre alter Dunkelelf welcher sein Volk verraten hat indem er den Glauben und seine Riten hinterfragte und so auch seinen Glauben verlor. Er ist ein Schauspieler erster Ordnung und hat sich dem Manipulieren anderer Personen verschrieben und hat zum Perfektionieren seiner Fähigkeiten auch eine Zeit dem Bardentum gewidmet. Lügen und selbige durchschauen, das ist es, was seine Fähigkeiten ausmacht. Schon als kleiner Junge wusste er immer wenn er belogen wurden, es war immer nur so ein Gefühl, aber dieses hatte ihn nie getäuscht. Aber er beherrscht auch ein wenig Hexerei und die elfische Kampftechnik "Nachtgeist". Sein Leben in Xirr`Nagesh hat ihn geprägt in seinem tiefesten Inneren ist Algarnon ein sadistischer Tyrann, er kann sich gut verstellen, aber es gibt immer wieder Momente in denen er nicht wiederstehen kann und in alte Muster verfällt. Die Erfahrungen in seiner alten Heimat haben ihn paranoid gemacht, gerade Elfenfrauen haben seinen Hass auf sich gezogen.
Gekleidet ist er in der Regel in einem schwarze Robe unter der er ein weißes Leinenhemd und eine weiße Leinenhose trägt. Er trägt dazu weiße Handschuhe und bindet sein Haar mit einem weißen Band zusammen. Außerdem hat er einen Gehstock in dessen Griff sich ein Dolch versteckt. Doch er benutzt den Gehstock auch zu seinem eigentlichen Zweck, denn um seine Gegner und auch andere Personen zu täuschen humpelt er, in der Hoffnung dadurch unterschätzt zu werden.


Angelehnt ist der Charakter EIN WENIG an den Hexer von Salem, aber nur ein wenig, er hat im Laufe des Charakterbaus und der ersten Spieleabende seinen ganz eigenen Charakter erhalten. Leider habe ich noch kein Bild eines Dunkelelfen gefunden der auch nur ansatzweise meinen Vorstellungen des Charakters entspricht.

Charakter-Werte:
Die Werte bzw. der Bogen. Nicht wundern, der Charakter hat schon einiges an EP und davon auch schon gut investiert. Ist halt kein Startcharakter mehr.

Größe: 176 cm
Gewicht: 60 kg
Alter: 300

Eigenschaften:
Stärke: 2
Geschick: 8
Konstitution: 3
Wahrnehmung 8
Intelligenz: 5
Willenskraft: 4
Charisma: 9

Ruhm
Rang 2
Punkte 0
Ruf: Ehrenstreiter für Avernus

Erfahrung
Gesamt: 56
Aktuell: 5

Arkane Macht
Arkane Machtpunkte: 10
Potential: 2

Techniken und Magieschulen
Nachtgeist 1
Bardentechnik 2
- Musisches Talent (Schauspielerei)
- Erwachte Begabung (Agitator)
Hexerei 3
Zauber:
Das vergessene Wort St. 1
Glyphe der Warnung St. 1
Verwirrung St. 2
Einflüsterung St. 2
Katzenaugen St. 3
Homunkulus beschwören St. 3 (man beachte, das mein Charakter bei dem Versuch schnell verbluten würde *lol*)
Magischer Türknopf St. 3
Homunkulus beschwören St. 3
Geschenk des Teufels St. 4
Bannkreis gegen Dämonen St. 4

Fertigkeiten
(das sind endgültige Werte mit max. Boni und Mali)

Aufmerksamkeit 4
Ausweichen 4
Beeindrucken 7
Einschüchtern 0
Empathie 10
Etikette 1
Foltern 1
Führung 5
Geschichten erzählen 5
Wissen: Giftkunde 3
Lippen lesen 4
Musizieren: Zupfinstrumente 4
Reiten 4
Rhetorik 7
Schauspielern 9
Schleichen 4
Taktik 1
Verbergen 4
Dolche 12
Schwerter -2 (man beachte, dass er ein Schwert nichtmal führen kann wegen der Stärke Augenzwinkern )
Sklaven beaufsichtigen 6
Meucheln 3
Rüstung umgehen 3
Wissen: Hexerei 3
Wissen: Dämonologie 2
Wissen: Ortskunde Xirr Nagesh 5
Überleben 0
Wunden behandeln 6

Sprachen: Atlantisch, Verunisch, Xirr (alles auch Lesen und Schreiben)

Vorzüge und Schwächen:
Aussehen (schön), Der Blick (Empathie), Die Stimme (Empathie), Lügengespür (was selbst gebautes, er kann halt leichter Lügen durchschauen), Arrogant, Feind (seine Schwester), Hexenmal (seine Haare), Neugier, Schwarzer Humor, Alt, Hass (Elfenfrauen), Lichtempfindlich, Macke, Sadist, Schlechter Ruf, Selbstüberschätzung, Tyrann, Patron (Fürst Konrad v. Avernus, ganz frisch dazu gekommen)

Abgeleitete Werte:
Initiative 3
Verteidigungswert 21
Geistiger Widerstand 12
Schockresisten 8/10 (gegen Gifte)

Lebenspunkte 12 ...... (wenn man mich trifft bin ich sowas von tot ..... )

Bewaffnet ist er nun mit 2 Dolchen. Einer im Gehstock (mit Blutrune) und ein spezieller, das Erbe eines Vorfahren.

Außerdem hat er mittlerweile einen mit EP beschworenen Höllenhund. ;)
« Letzte Änderung: 4. März 2008, 11:42:45 Vormittag von USUL »

 

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