Autor Thema: [Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew  (Gelesen 5366 mal)

Hekau Chasut

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[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« am: 16. Juli 2008, 08:02:03 Nachmittag »
Hier wie versprochen meine khemnitische Oasenfestung an der Grenze zu Saphiria. Sie ist noch in Arbeit und damit leider unvollständig, aber ich denke, hier gibt es schon mal genug zu lesen. ;)
Ich freue mich auf eure Meinungen und jedwede konstruktive Kritik.


Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
-žDer die Herren der Loxodonten vertreibt-œ

-žIch erinnere mich noch genau an den Tag, als ich Chesef-Hekau-Abew zum ersten Mal erblickte. Mein Vater war Karawanenführer und schon seit vielen Generationen traten die Männer meiner Familie Jahr für Jahr die weite Reise von Kubmadina nach Khem an um dort ihre Waren auf den Märkten der Städte anzupreisen. Seit ich denken kann hatte ich mir gewünscht an der Seite unserer Kamele die Karawane in das Land der Ungläubigen zu begleiten, mit meinen gerade 13 Jahren erwies sich die Reise jedoch als anstrengender, als ich sie mir vorgestellt hatte. Viele Tage schon hatten wir in der Großen Zhaar an der Grenze zu Khem verbracht, ohne an einer Oase unsere Wasservorräte auffüllen zu können, als ich weit vor uns ein Plateau zu sehen glaubte. Als wir näher heran kamen, erkannte ich aber, dass es kein Felsplateau war, das ich am Horizont gesehen hatte, sondern eine steinerne Festung, höher als jeder Baum, jeder Loxodont oder sonst etwas, das ich bis dahin gesehen hatte. Mein Vater erklärte mir, dies sei Chesef-Hekau-Abew, gebaut, um im Krieg unsere Soldaten von Khem fernzuhalten und im Frieden uns Händler von unserem Geld zu erleichtern. Um die Festung herum befand sich eine Oase, für Reisende aus Saphiria ist sie bis heute oft die erste Oase nach einer langen Durststrecke, wodurch sich die Grenzwachen sicher sein können, dass jede Karawane die Festung aufsuchen und sogar die horrenden Einfuhrzölle auf saphirische Güter entrichten wird, um sich nur eine Nacht Ruhe gönnen und, was in der Großen Zhaar noch viel wichtiger ist, ihre Wasservorräte auffüllen zu können.
Seit diesem Tag sind viele Jahre vergangen und ich habe noch oft die Pforten Chesef-Hekau-Abews durchschritten, jedoch hat diese befestigte Insel inmitten der Wüste für mich nie ihre zweifelhafte Anziehung nach einer langen Reise verloren.-œ


Mus-™Ad al Themuin Ibn Talib al Kubmadina -“ Ein saphirischer Händler


Aufbau

Karten:
Karte der inneren Festung
Karte der gesamten Festung ohne Umland
Karte der gesamten Festung mit Umland
Karte der Zisternen
Karte der Kanalisation

Die Befestigungsanlagen: Die Hauptmauern der Festung Chesef-Hekau-Abew stehen auf dem festen Gestein einer Ebene und ragen, für die Leitern von Angreifern nahezu unerreichbare, 12 Meter in den Himmel. Sie sind am Fundament 6 und am oberen Ende immer noch 5 Meter breit. Gerade 3 Meter vor dieser Hauptmauer befindet sich eine weitere, jedoch nur etwa 5 Meter hohe, Mauer, die Angreifer daran hindern soll, im Schutz von Schilden das Fundament der Hauptmauer schädigen zu können. Außerdem schützt sie die Hauptmauer auch vor Korrosion durch am Boden entlang gewehten Sand und dem immer drohenden Versinken in den ewigen Fluten der Dünen. Vor dieser zweiten Mauer befindet sich ein 3 Meter breiter wie auch tiefer Graben, direkt in den felsigen Boden geschlagen, und nur an dem einzigen Tor der Festung über eine 3 Meter breite steinerne Brücke zu überqueren. Die Brücke steigt stetig an und erreicht die Vormauer auf einer Höhe von etwa 2 Metern, was den Torwächtern eine erhöhte Position gegen alle Herannahenden verschafft.
Der Bau der Vormauer ist vergleichsweise simpel. Der sonst offene Wehrgang wird nach außen einzig von einer kleinen, steinernen Mauer mit leicht zulaufenden Zinnen geschützt. Somit ist er aber auch von hinten für die Soldaten auf der Hauptmauer immer noch leicht ersichtlich. Etwa alle 10 Meter befindet sich weiterhin ein ebenfalls nach hinten geöffneter 6 Meter hoher halbrunder Turm. Sollte die Vormauer bei einem Angriff fallen, können die hier stationierten Soldaten nur über wenige schmale Planken, die bei Bedarf von der Hauptmauer aus zur Vormauer gelegt werden können, kleine Türen in den inneren Wehrgang der Hauptmauer erreichen, die danach wieder geschlossen werden. Außerdem können die kleinen hölzernen Vorsprünge, in denen sich die Türen befinden, abgebrochen werden, wodurch nicht einmal mehr die Planken lang genug sind, die Hauptmauer zu erreichen. An einigen Stellen reichen die natürlichen Seen, von denen die Festung umsäumt wird, außerdem bis an die Vormauer heran, was zusätzlichen Schutz gewährt.
Die Hauptmauer selbst beweist jedoch noch bei weitem mehr militärische Raffinesse. Während die Innenseite des Wehrgangs auf der Hauptmauer wiederum nur von einer simplen Mauer geschützt wird, ist die Außenseite auf ihrer ganzen Länge alle 2,5 Meter mit 2,5 Meter breiten und 1,5 Meter herausragenden Ausbuchtungen versehen, was den Verteidigern erlaubt, die Hauptmauer direkt angreifende Feinde auch von hinten zu beschießen. Über die hierdurch entstanden Einbuchtungen ragen außerdem kleine Plattformen mit Löchern im Boden, die es den Verteidigern ermöglichen Angreifer von oben mit Steinen zu bewerfen, Pfeilen zu beschießen oder sie mit siedenden Flüssigkeiten zu überschütten. Am Fuß der Vorsprünge ist die Mauer angeschrägt und leitet hinunter geworfene oder geschossene Projektile damit in für die Feinde unvorhersehbaren Winkeln auf sie.
Unterhalb des Wehrganges befindet ein weiterer Gang in der Mauer, der nur nach Außen kleine Schießscharten für weitere Bogenschützen aufweist.
Zusätzlich befindet sich an den vier Ecken und über die ganze Länge der Hauptmauer jeweils im Abstand von 25 Metern eine 7 Meter breite und 10 Meter von der Mauer nach Außen ragende Bastion, die mit ihren 15 Metern Höhe sogar noch das restliche Mauerwerk überragt. Von diesen Bastionen aus ist es den Wachmannschaften möglich die benachbarten Mauerabschnitte auf ihrer ganzen Länge zu überblicken, außerdem befinden sich in ihrem Inneren die einzigen Aufgänge auf die Hauptmauer.
In der Mitte der Festung befindet sich eine weitere kleine Festung, die die Tempel- und Palastanlagen der ansässigen Priester und Verwalter zusätzlich vor Angriffen oder Revolten schützen soll. Die Mauern der inneren Festungsanlagen stehen denen der äußeren in nichts nach. Wie auch bei der äußeren Mauern gibt es nur einen Eingang, der Teil einer großen Bastion ist. Der Eingang zur inneren Festung ist jedoch nur eine große Tür, groß genug, damit ein Mensch hindurchpasst, jedoch zu klein für Reittiere oder Kriegsgerät jeder Art. Somit müssten Angreifer sich in der inneren Festung mit den dort auf sie wartenden Tempelwächtern, den besten Soldaten der ganzen Festung, in den engen Gassen, die sie meist seit ihrer Kindheit kennen auseinandersetzen.

Die Wasserversorgung: Die Quellen der Oase liegen fast ausschließlich im inneren Festungsring. Zur Speicherung von Wasser für die noch heißeren Sommermonate, in denen selbst die sonst so ertragreichen Quellen, kaum noch Wasser liefern, ist die gesamte Festung zusätzlich von weitläufigen Zisternen unterbaut, deren Fassungsvermögen die Bewohner der Festung bereits in vielen dürren Jahren vor dem Verdursten bewahrt hat. Von dort aus speist das Bewässerungssystem über ein komplexes Netz aus Kanälen und Rohren auch die für Reisende zugänglichen Wasserstellen des äußeren Teils der Festung. Reisende, denen es gewährt wurde, die innere Festung zu betreten, berichten, dass man, wenn gerade keine Wasserknappheit herrscht, während der der Wasserverbrauch gewöhnlich auf die Trinkwasserversorgung reduziert wird, zwischen den vielen Brunnen und dem neuerdings von den Verunern errichteten Badehaus fast vergisst, wie tief man sich in der Großen Zhaar befindet. Im äußeren Teil der Festung gestaltet sich die Wasserversorgung pragmatischer. Die Brunnen, die sich hier finden lassen, dienen fast ausschließlich der Trinkwasserversorgung. Die natürlichen Oasenseen außerhalb der Festung werden zumeist von eigenen Quellen versorgt, die Wasserqualität ist hier allerdings sehr viel geringer als im Inneren der Festung, da die Abwässer der Festung in die äußeren Seen geleitet werden.

Das Umland: Der Wohlstand, den der Karawanenverkehr der Festung einbrachte, zog schnell viele kleinere Händler an, die den Umschlagplatz Saphirischer Waren für ihre Geschäfte nutzen wollten. Außerdem blieben auch viele der Arbeiter, die beim Bau der Festung geholfen hatten und mittlerweile ihre Familien zu sich geholt hatten in der Hoffnung von ihrem Wohlstand profitieren zu können im Umland der Festung. So entstanden um die kleinen Seen, die die Festung umsäumen mehrere kleine Dörfer und Siedlungen. Der Weg zum Haupttor der Festung der die Grenze der beiden größten Dörfer bildet gleicht einem Basar, auf dem einheimische, wie auch reisende Händler, die sich einen Stand innerhalb der Festung nicht leisten können, ihre Waren anpreisen. Auch die umliegenden Dörfer an der Vorderseite der Festung werden hauptsächlich von ansässigen Händlern und Handwerkern bewohnt, die den Markt als Haupteinnahmequelle benötigen.
Jedoch hat das Leben besonders in den Slums an der Rückseite der Festung, in deren Seen die meisten Abwässer der Stadt geleitet werden, auch ihre Schattenseiten. Obwohl auch diese Dörfer in Sichtweite der Hauptmauern liegen, sieht man hier nur selten Patrouillen der Stadtwache, die ihr Augenmerk fast ausschließlich auf die reichen Orte an der Vorderseite richten. Vielmehr bestimmen Familienverbände und das Handeln der lokalen Diebesgilde das Leben in den Slums. Jedoch ist die Kriminalität nur eine der Gefahren der Slums. Durch die schlechte Wasserqualität und die ständige Überbevölkerung wütet das Khemnitische Sumpffieber praktisch ununterbrochen und nicht selten hat es schon ganze Siedlungen ausgerottet, die jedoch, da der Wohnraum so knapp ist, schon nach wenigen Wochen wieder so überfüllt sind, wie sie es vorher waren.

Die äußere Festung: Wer es sich leisten kann kampiert mit seiner Karawane innerhalb der Festung. Somit besteht der größte Teil der äußeren Festung aus einer Zeltstadt die den größeren Karawanen als sicherer Hafen nach einer langen Reise dient. Oft sind die Güter dieser größeren Karawanen auch wertvoller und die Karawanenführer wollen nicht das Risiko eingehen, bei Nacht ihres Hab und Guts beraubt zu werden. Hiervor schützen sie die Soldaten, deren Quartiere, Exerzierplatz und Kaserne ebenfalls in der äußeren Festung liegen. Neben den Häusern der niederen Beamten sind dies die einzigen Gebäude der äußeren Festung. Außerdem ermöglicht die Nähe der Karawanen es den hohen Beamten und Priestern der Innenstadt ihren Durst nach Luxusgütern bei den betuchteren Händlern zu stillen und erspart ihnen den Gang aus der sicheren Festung. Hierdurch erscheint auch die äußere Festung oft eher als Großmarkt, denn als militärischer Vorposten.

Die innere Festung: Im Gegensatz zur äußeren Festung, gibt es in der inneren Festung kaum einen Fleck, auf dem kein Gebäude steht. Der einzige breitere Weg ist der Hauptweg vom Eingang der inneren Festung zu dem von Obelisken umsäumten Platz vor dem Tempel des Nebemchebet. Von diesem Hauptweg zweigen einige kleinere Seitenwege zu den Quartieren der niederen Priester ab. Die wichtigsten Tempel und die Paläste der Herrschenden befinden sich jedoch wie auch die von den Verunern stark erweiterte Therme am Hauptweg. Dies ist jedoch die einzige bauliche Änderung, die sie neben der Errichtung eines Tempels für Myrmidon am zentralen Platz der inneren Stadt durchgesetzt haben. Die Tempel der khemnitischen Götter blieben erhalten. An einigen Stellen stehen die Gebäude jedoch so nah beieinander, dass selbst Kinder kaum noch zwischen den Gebäuden hindurchpassen.


Wichtige Personen

Setep-en-Nebemchebet -žAuserwählter des Nebemchebet-œ
Der Hohepriester des Nebemchebet im Tempel von Chesef-Hekau-Abew.
Klick mich!

Ka-nekhet -žStarker Stier-œ
Betreiber der Therme in Chesef-Hekau-Abew.
in Arbeit
« Letzte Änderung: 27. September 2008, 03:11:25 Nachmittag von Hekau Chasut »

Offline Guramath

[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #1 am: 17. Juli 2008, 02:55:44 Nachmittag »
cool, auch wenn ich eine solch starke Feste der Ungläubigen kaum gutheißen kann  ;)

Du hast ja geschrieben dass deine Beschreibung noch unvollständig ist. Was fehlt dir denn noch? Ich würde vor allem die Punkte:
- (Bau-)Geschichte
- genaue Lage
- kurze architektonische Merkmalsbeschreibung (khemnitischer Stil, ja, aber wie genau)

interessieren. Wie wäre es mit einem ausgearbeiteten Tempelkomplex innerhalb der Festungsmauern und großen Katakomben? Vielleicht noch mit ner düsteren Hintergrundgeschichte die zu einem Abenteuer führen könnte?  <_<

Was ich nicht ganz verstehe:

Zitat
alle 2,5 Meter mit 2,5 Meter breiten und 1,5 Meter herausragenden Ausbuchtungen versehen, was den Verteidigern erlaubt, die Hauptmauer direkt angreifende Feinde auch von hinten zu beschießen.

Finde ich sehr eng. Und teuer für den Erbauer auch, bestenfalls alle 5 Meter. Und wie kann man dann den Feind von hinten beschießen können?

Zur Beschreibung: Der Junge wird wahrscheinlich nie einen Loxodonten zu Gesicht bekommen haben. Cooler fände ich sowas wie:
"Als wir näher heran kamen, erkannte ich aber, dass es kein Felsplateau war, das ich am Horizont gesehen hatte, sondern eine steinerne Festung, größer gar als ich mir die legendären Loxodonten, den Stolz unserer Armee, vorgestellt hatte, furchteinflößender als die Märchen über die dämonischen Saqardschinn je sein könnten und mächtiger noch als die uralten Urwaldriesen von denen ich gelesen hatte"

Offline Ibag

[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #2 am: 17. Juli 2008, 03:26:47 Nachmittag »
Da ich gerade selber in Khem ein wenig kreativ bin werde ich mir deinen Text mal etwas genauer anschauen. Finde an sich schonmal ne gute Idee. Ich hoffe bald etwas Kritik liefern zu können. ;)


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Hekau Chasut

  • Gast
[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #3 am: 17. Juli 2008, 03:27:44 Nachmittag »
Ums Kurz zu machen: Yep, alles, was dir noch fehlt, ist noch eingeplant und auch noch einiges mehr.

Für die Geschichte wollte ich das QB-Saphiria noch ein bisschen studieren, um das ein wenig fundiert machen zu können.

Die genau Lage... ziemlich an der Grenze zu Saphiria gibt es einen Abschnitt in der großen Khem in dem ich auf keiner offiziellen Karte einen Ort, eine Oase oder irgendetwas finden konnte. Da liegt die Festung, mitten im Nirgendwo. Jetzt kommt der Mathe-LK raus... Teil die Grenze Khem-Saphiria in 4 Teile an der Grenze der beiden unteren Viertel liegt die Festung einige Kilometer auf khemnitischer Seite. ich mache mal nen Screenshot der Karte und markiere das dann. ;)

architektonische Merkmale hehe... hintergrundgeschichtliche Sachen zu den alten Ägyptern... mein Steckenpferd... das wird sicher relativ lange dauern, weil ich sowas dann auch gründlich machen möchte, aber ja, ist geplant.

Tempelkomplex: liegt in der Inneren Festung, ich arbeite gerade an einer Karte.

Katakomben: Das Wort habe ich gesucht und nicht gefunden... ich ersetze Zisterne mal durch Katakomben. :D Editiert: Gut, ich dachte bisher Katakomben wäre ein allgemeinerer Begriff, aber Mumien im Trinkwasser sind wohl eher blöd. Zurück zu Zisterne geändert...

Einbuchtungen: Das stimmt schon so, so haben die alten Ägypter tatsächlich ihre Festungen gebaut! Das wird mit der Karte denke ich deutlicher. Das Gleiche gilt für das von hinten beschießen.

Loxodonten... guter Einwand... ich überlege mal, wie ich das mache.

@Ibag: Ich freue mich schon drauf!
« Letzte Änderung: 17. Juli 2008, 06:25:54 Nachmittag von Hekau Chasut »

Offline Guramath

[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #4 am: 17. Juli 2008, 03:58:18 Nachmittag »
sehr schön, dann bin ich mal gespannt was am Ende rauskommt!
Zisterne war für die Wasserversorgung schon das richtige Wort, Katakomben bezeichnen unterirdische Grabanlagen (woran ich gedacht hatte - allerdings wäre es schön dämlich, wenn die Khemiten ihre Gräber ans/ins Trinkwasserreservoir  bauen würden, Gedanke ist also gestrichen).

Die Lage ist also quasi zwischen Nissis und Quom Al Nashir, so ungefähr?

Hekau Chasut

  • Gast
[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #5 am: 17. Juli 2008, 07:14:36 Nachmittag »
Ja, die Lage kommt hin, das wäre wohl auch die einfachere Erklärung gewesen. :D

Die Zisterne habe ich mal wieder hergestellt... Außerdem ist mir eingefallen, dass wer was auf sich hält sich natürlich im Pendant zum Tal der Könige einbuddeln lässt... das war ja auch im alten Ägypten zu späteren Dynastien durchaus üblich für hohe Beamte, Reiche und Priester. Von daher hat sich das dann eh wieder erledigt.

Hier schon mal die Hieroglyphen zu Chesef-Hekau-Abew
« Letzte Änderung: 17. Juli 2008, 07:17:21 Nachmittag von Hekau Chasut »

Lori Lerchenschrei

  • Gast
[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #6 am: 17. Juli 2008, 08:43:09 Nachmittag »
Du solltest was über die Austritstelle der Wasserleitungen schreiben, im Moment könnte das ein sehr schöner Schwachpunkt sein. Man treibt einfach eine Horde drogenabhängiger Gossenkämpferhalblinge rein und die Festung fällt^^

Zum Tor, um das Problem der Loxodonten(oder so ähnlich) zu lösen, schreib doch einfach das zwei dis zwölf dieser Typen das Tor bewachen, eventuell auchg als übernatürliche Steinstatuen. Wenn es richtig mythisch werden soll können sie ja erwachen und die Festung ebenfalls verteidigen.
Habe auch so ein Ort entworfen mit steinernen Wächtern, finde die Idee richtig cool.

Aber sonst, gefällt es mir.
*Dickes Lob von einem Griechenlandfanatiker*

Offline Guramath

[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #7 am: 18. Juli 2008, 02:28:44 Vormittag »
Die Loxodonten sind die riesigen Kriegselefanten (naja, mehr als Elefanten, noch größer) der saphirischen Armee und sollten keinesfalls als Wächter des Tores dienen. Gerade bei dem Namen der Feste  <_<

Da es in Saphiria kaum Halblinge gibt, vor allem nicht in der Armee, und schon gar nicht zu der Bauzeit der Feste wird das mit den Gossenkämpfern schwer. Allerdings stimmt es dass die Leitungen ein Schwachpunkt sein könnten

Hekau Chasut

  • Gast
[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #8 am: 18. Juli 2008, 11:15:54 Vormittag »
Aaalso...
Was mir total entfallen ist: Der "kleine Junge" sollte ein alter Mann sein, der von einer Kindheitserfahrung erzählt. Sprich in seinem Alter besteht zumindest die Chance, dass er mal einen Loxodonten gesehen hat.

Dann zu den Loxodonten selbst: Ich befürchte, die könnten wirklich die größte Gefahr für die Festung sein. Da muss ich mir noch mal ein paar Gedanken machen, wie die Khemniten das gelöst haben...

Die Abflüsse sind ein vergleichsweise geringes Problem. Die liegen nämlich tief unter Wasser. Und selbst wenn die Halblinge, die es in Saphiria kaum gibt mit bestimmten Zaubersprüchen, auf die die Mihrdschann erst mal als Lösung kommen müssen, nachdem man sie überredet hat, bei der Belagerung mit zu machen, durch die Abwasserkanäle kriechen/schwimmen landen sie erst mal nur in der Kläranlage, aus der sie dann noch raus finden müssen. Und dann wäre da noch das Problem, dass in solchen unterirdischen Kläranlagen meistens giftige Gase entstehen...

Danke für eure Hilfe, ich mache jetzt aber erstmal ein Wochenende Urlaub. Die Karte der Festung ist leider noch nicht fertig, da sie irgendwie detaillierter wird, als ich vorher gedacht hatte... Am Sonntag bin ich dann wieder da und bastle weiter an der Karte und dem Hintergrund herum.  

Hekau Chasut

  • Gast
[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #9 am: 21. Juli 2008, 01:31:49 Nachmittag »
Die Karte ist mehr Frimelarbeit, als ich dachte... ist also leider noch nicht ganz fertig. Dafür aber der erste NSC der Festung.
Die Beschreibung findet ihr hier. Klick mich!

Ich dachte es wäre sinnvoll, dafür ein neues Thema aufzumachen, sonst hätte es dieses hier wohl mit der Zeit gesprengt...  

Offline Bad Karma

[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #10 am: 21. Juli 2008, 02:52:56 Nachmittag »
Joar find ich bisher ganz cool.
Den Graben, sowie die Dörfer und so find ich in Verbindung mit dem 'Versandungsproblem' (was du bei der Vormauer erwähnst) böse für die Einwohner - Die müssen wohl ne ganze Menge Sand schaufeln *G*.

Ist das ganze ein 'typischer' Sandsteinbau? Oder wurden doch auch für die Vormauer Lehmziegel genutzt?
Was vielleicht auch noch Erwähnung finden sollte, ist in wie weit da Nahrung angebaut wird?
Maschinen können viel schneller dummes anstellen als Menschen - darum arbeiten wir jetzt daran dies auszunutzen.

Hekau Chasut

  • Gast
[Khem] Oasenfestung Chesef-Hekau-Abew
« Antwort #11 am: 21. Juli 2008, 05:28:42 Nachmittag »
So, die Karte der inneren Festung ist fertig! Klick mich!
Die Höhe der Gebäude erkennt man an ihrer Helligkeit, ebenso die tiefe von Gewässern, oder wie hoch ein Aquädukt ist. Tempel, die "noch frei sind" habe ich einfach "Tempel" betitelt. Ich gehe mal davon aus, dass Khem noch ein paar eigene Götter bekommen wird, die können dann da einziehen.
Weitere Karten werden in Kürze folgen.

Zitat
Zitat
alle 2,5 Meter mit 2,5 Meter breiten und 1,5 Meter herausragenden Ausbuchtungen versehen, was den Verteidigern erlaubt, die Hauptmauer direkt angreifende Feinde auch von hinten zu beschießen.
Finde ich sehr eng. Und teuer für den Erbauer auch, bestenfalls alle 5 Meter. Und wie kann man dann den Feind von hinten beschießen können?

Im Zusammenhang mit der Größenordnung sollte sich das jetzt erklären.
Stell dir vor, ein Soldat ist einen Pixel groß. Wenn nun ein Verteidiger auf einem der Vorsprünge steht, ist es für ihn eine Leichtigkeit, Angreifern, die bereits an der Mauer angekommen sind, in den Rücken zu schießen.

Zitat
Den Graben, sowie die Dörfer und so find ich in Verbindung mit dem 'Versandungsproblem' (was du bei der Vormauer erwähnst) böse für die Einwohner - Die müssen wohl ne ganze Menge Sand schaufeln *G*.

Das Versandungsproblem war nicht als speziell für diese Region gedacht, sondern einfach ein Problem in der Wüste. Die Festung soll ja schließlich schon ein paar Jahrhunderte alt sein und da ist viel Zeit für Sandstürme. ;)
Trotzdem gehe ich davon aus, dass die Bewohner solcher Siedlungen in der Tat eine Menge schaufeln müssen...

Zitat
Ist das ganze ein 'typischer' Sandsteinbau? Oder wurden doch auch für die Vormauer Lehmziegel genutzt?
Was vielleicht auch noch Erwähnung finden sollte, ist in wie weit da Nahrung angebaut wird?
Das bekommt jeweils noch einen eigenen Absatz.  

 

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