Autor Thema: [Goremound] Stadtvilla  (Gelesen 5826 mal)

Acanthoscurria

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[Goremound] Stadtvilla
« am: 24. Juli 2009, 11:30:32 Nachmittag »
Außenansicht

Das Haus ist aus grauen Granitblöcken erbaut die mit feinem Mörtel zusammengefügt wurden. Der Stein ist im laufe der Jahr angelaufen und entlang der Wasserrinnen haben sich Flechten und Moose gebildet. Das erste Geschoss liegt auf dem Hochparterre und zwei ausladende Treppenflügel führen zu der großen Eingangstür hinauf. Die Tür ist schlicht gehalten, einziger wenn auch imposanter Hingucker ist eine schwerer schmiedeeiserner Klopfer in Form eines Drachenkopfes deren detaillierte  Kiefer zusammenschlagen wenn jemand einlass erbittet. Die Fenster sind alle mit Butzenglasscheiben in feinen Bleirahmen ausgestattet und mit schweren, eisenbeschlagenen Fensterläden versehen die von innen mit einer Kette gesichert werden können. Die Form der Fenster scheint eine Mischung aus aquitainischen und gotischen Stil zu sein. Sie sind höher als breit und laufen oben in einem sanften Bogen spitz zu. Die gesamte Außenwand ist aufwendig mit Simsen, Putten und Stuckarbeiten verziert. Das Dach ist mit kupfernen, in Goremound üblichen Dachziegeln gedeckt die längst grün angelaufen sind und Spak angesetzt haben. Über dem Dach erhebt sich domartig eine Kuppel aus Glas die über der Eingangshalle thront und das Zentrum der Front bildet. Vier gemauerte Schornsteine ragen aus dem Dach in die  Höhe.

Erdgeschoss
1 -Eingangshalle- (12,64m x 12,64m)

Aus dem Vorraum der Halle der ca. 7,20 m breit und 5,76 m lang ist kommt man in die Haupthalle des Hauses. Vom Vorraum aus führen breite Freitreppen links und rechts hinauf in den zweiten Stock und münden in einer Galerie. Die Treppen sind mit einem tiefroten Brokatteppich ausgelegt der reich mit Stickereien verziert ist. Die Stickereien zeigen einen verschnörkelten Blumengarten und geht man die Treppen hinauf so wandelt man über Rosenranken, Brombeersträucher, Lilienblüten und Heckenlabyrinthe.
Die imposante Halle erstreckt sich über beide Etagen des Hauses und wird gekrönt von einer großen, stark verstrebten Glaskuppel durch die das fahle Tageslicht Goremounds hereinfällt. Teilweise sind die einzelnen Gläser mit grünen Flechten und Moosen überzogen und lassen kein Licht mehr herein. Der Fußboden besteht aus gräulichen Marmorfliesen in denen sich feine schwarze und silbrige Verästelungen befinden. Die Fliesen sind ca. zweimal zwei Fuß groß und so lückenlos verarbeitet, dass man das Gefühl hat der Fußboden besteht aus einem Stück.
In der Mitte der Halle, genau im Zentrum unter der Glaskuppel ist ein etwa einen Fuß hohes kreisrundes Becken angelegt, welches mit schwarzer, feuchter Erde aufgefüllt ist. Das Becken hat etwa einen Durchmesser von zehn Fuß. In der Mitte dieses Beckens erhebt sich eine gebeugte Trauerweide deren lange gebogenen Äste fast bis runter auf den Rand des Beckens hängen. Nur wenige Blätter sind noch an dem Baum.
Zwei große Kamine spenden mit prasselnden Feuern Wärme. Einer in der Nordwand und einer in der gegenüberliegenden Südwand. Der Kamin in der Südwand wird von zwei mächtigen Löwen gesäumt, der rechte von beiden ist Majestätisch und steht mit einer seiner mächtigen Pranke auf einem Globus. Der linke wirkt eher kriegerisch, seine Pranke thront auf einem dämonischen Totenschädel. Der Kamin in der Nordwand scheint einem Tor nachempfunden zu sein, durchschreitet man die stilistisch nach innen geöffnet dargestellten Torflügel so schreitet man durch das dahinter liegende Feuer. Eine Inschrift darüber besagt in alt Atlantisch -žWahrlich schrecklich ist dieser Ort-œ.
Die Wände sind mit teuren Tapeten im aquitainischen Stil tapeziert. Vereinzelt hängen hier Ölgemälde und Aquarelle die alle das Haus von außen und Gassen in Goremound zeigen. In regelmäßigen Abständen sind dreiarmige, silberne Kerzenleuchter an der Wand angebracht in denen man im Bedarfsfall Kerzen entzünden kann.
Aus der Halle führen noch sechs weitere Türen tiefer ins Haus. Die Türen bestehen allesamt aus einem dunklen, fast schwarzen Holz und sind reichlich mit Schnitzarbeiten verziert die gut zu den Tapeten passen.

2 -“Zimmer des Personals- (5,60 x 4,00m)

Das Zimmer des Personals liegt in der nordöstlichen Ecke des Gebäudes. Hier ist alles einfach gehalten. Die Wände weisen zwar ebenfalls Tapeten auf aber sie sind schlicht einfarbig mit einem verblassenden Blumenmuster darauf. Die wenigen Möbel sind von guter Qualität, man kann erkennen, dass sie liebevoll gepflegt wurden, aber ebenfalls kaum verziert sind. Zweckmäßig wäre wohl der richtige Ausdruck. Es gibt zwei Betten an der Nordwand die durch eine spanische Wand voneinander getrennt sind.  Kleine Truhen für die persönlichen Habseligkeiten und Wertgegenstände des Personals stehen an den Fußenden der beiden Betten. In der Mitte steht ein kleiner Tisch mit zwei runden Hockern. Auf dem Tisch ist eine Heckeldecke ausgelegt und ein paar Kerzenstummel stehen in der Mitte in einer mit übergelaufenem Wachs gefüllten flachen Tonschüssel. Auch hier gibt es noch Kerzenhalter an den Wänden.
Ein Kleiderschrank mit vier Türen, jeweils ein Abteil für die Haushälterin und den Hausdiener, ein schmales Bücherregal und ein Beistelltisch mit einem fast blinden Spiegel und einer Waschschüssel runden das Inventar ab.
Der Boden ist hier ebenfalls gefliest aber einige der Fliesen haben Sprünge und sind bei weiten nicht so auf Hochglanz poliert wie ihre Brüder in der Empfangshalle. Mehrere graubraune, schmucklose Läufer bedecken zum Teil den Boden und versuchen ihm wenigstens etwas von der Kälte zu nehmen.
Aus dem Raum führen zwei Türen, eine zur großen Eingangshalle, eine zum Dienstbotengang.

3 -“Dienstbotengang- (2,40 x 5,60m)

Der Dienstbotengang führt vom Quartier des Personals zum kleinen Salon und von ihm gelangt man auch zum Treppenaufgang für das Personal und in den Keller des Gebäudes. Wenn man den Gang durchschreitet kommt man an drei Bogenförmigen Säulen vorbei die den Gang in drei gleichgroße Abschnitte unterteilen. Die Form der Bogen erinnert an jeweils zwei Priester in langen Roben die sich gegenüber stehen und ihre Hände zum Gebet gefaltet haben. Die Gesichter der Priester sind unter langen Kapuzen verborgen. In den zum Gebet gefalteten Händen halten die Priester Kerzenständer. Sind die Kerzen darin entzündet kann man erkennen, dass sich der Künstler der diese Figuren geschaffen hat, mit liebe zum Detail vorgegangen ist. Tief in den Kapuzen versteckt sind die fein modellierte Gesichter der Priester zu erkennen, die allesamt grimmig mit ihren steinernen, toten Augen auf die zu starren scheinen die zwischen ihnen hindurchgehen müssen. Die Roben sind mit Symbolen Koros verziert und sollen das Personal daran erinnern, auch wenn sie weltliche Herren haben wem ihre Treue wirklich gehört und wem sie nicht entrinnen können. Den Fußboden bedeckt hier ein verzierter, nachtblauer Teppich in den mit feinen Nadeln und silbernem Garn Nachtigallen und andere Vögel eingewebt worden. Die Treppe in den Keller besteht aus schlichten Granitstufen die direkt vom Gang abgehen. Der Gang nach unten ist nicht beleuchtet und die Stufen sind schmal, es ist also ratsam sich eine Laterne oder wenigstens eine Kerze mitzunehmen wenn man in den Keller geht. Zu diesem Zweck befindet sich am oberen Ende der Treppe an der rechten Wand ungefähr auf Hüfthöhe befestigt, ein kleiner Messingeimer mit Kerzenstummel darin und darüber ein Tablett auf dem ständig Zündhölzer liegen.

4 -“Treppenaufgang des Personals- (3,20 x 3,20m)

Der Treppenaufgang besteht aus einer steinernen Granittreppe mit einem hohen, blank polierten  Geländer aus Eichenholz und Messingbeschlägen. Die einzelnen Treppenstufen sind mit einem schmucklosen, schwarzen Teppich bedeckt der peinlichst genau gebürstet und sauber gehalten wird. Hier sind wie überall im Haus Kerzenhalter an den Wänden angebracht die für ausreichend Beleuchtung sorgen. Auch wenn sich eine schummrige Finsternis in den Ecken nie ganz vertreiben lässt. Ist dies doch der einzige Raum im ganzen Haus der keine Fenster nach draußen hat. Am oberen Ende des Treppenaufgangs kann man erkennen, dass es ehemals ein Oberlicht gegeben haben muss, aber das Glas ist so mit grünem Moos und Schimmel bedeckt das kein Lichtstrahl mehr seinen Weg in den Treppenaufgang findet. Aus der Mitte des Oberlichtes reicht eine eiserne Kette nach unten an der eine Öllampe hängt welche Nachts entzündet wird und zusätzliches Licht spenden soll. Die Gläser der Laterne sind so geformt das sie Muster von Sternen und Monden an die Wände werfen. Ein echter Künstler der Glasbläserzunft muss dieses Lampenglas geformt haben.

5 -“Kleiner Salon- (6,40 x 5,12m)

Der kleine Salon ist wie der Name schon verrät der kleinster der drei Räume im Erdgeschoss in denen ein Empfang oder eine Festlichkeit abgehalten werden kann. Das Muster der Bodenfliesen bildet hier das Wappen Goremounds und steht in seiner Verarbeitung den Fliesen in der großen Halle in nichts nach. Eine ausladende Tafel mit 14 Plätzen bildet das Zentrum dieses Raumes. Stühle mit hohen Lehnen und bequemen Sitzkissen die in Samt eingeschlagen sind stehen hinter jedem Platz. Die Stühle sind reich mit Schnitzereien verziert, die Szenen aus dem Leben in Goremound zeigen. Für Fremde ist es wahrscheinlich ziemlich ungewöhnlich auf einer Szene aus der goremounder Knochenarena zu Sitzen und dabei ein stilvolles Essen zu genießen. An den Wänden, welche hier wieder mit besten Tapeten und einer umlaufenden Bordüre verziert sind, stehen Anrichten mit Glastüren hinter denen man kostbares Porzellan und Silberbesteck aufblitzen sehen kann.
In der Westwand befindet sich eine schlichte Eichentür, diese ist immer Abgeschlossen. Nur die Haushälterin hat an einem alten Schlüsselbund in ihrer Dieneruniform, einen alten, groben Schlüssel für diese Tür. Wird sie geöffnet befindet sich dahinter nur das Mauerwerk der Außenwand. Diese Tür führte ehemals zu einem Hinterhof, sie wurde aber nachträglich zugemauert. Warum weis eigentlich keiner mehr so richtig.
In der Südostecke ist ein Kamin in die Wand eingelassen vor dem ein schmiedeeisernes Gitter steht. Schürhaken und Schaufel sind sauber aufgereiht daneben drapiert.
In der Mitte der Südwand ist ein großes Wandgemälde aufgehängt welches fast die ganze Breite der Wand einnimmt. Es ist en Ölgemälde in einem schweren, vergoldeten Rahmen das eine finstere Leinwand zeigt. Zuerst erkennt man nur Schwärze auf dem Bild und das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels. Erst wenn man es länger betrachtet erkennt man die feinen Nuancen und Details. Dann stellt man fest, dass man einen uralten Wald betrachtet durch dessen dichtes Blätterdach kaum ein Licht fällt. Baumstämme gehen fließen ineinander über und auch das Geäst welches den oberen Rand des Gemäldes bedeckt scheint ineinander zu verschwimmen. Das Licht ist das Ende eines Hohlweges der durch den Wald führt, dort am Horizont scheint ein Ausweg aus dem Wald zu sein. Das letzte was dem Betrachter gewahr wird sind unzählige kleine rote Augenpaare die direkt aus dem Unterholz in den kleinen Salon zu starren scheinen. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los diese Augen blicken mit unverholendem Hunger auf das Treiben an der Tafel, sofern sie denn Gedeckt ist. Vor dem Bild auf einer der Anrichten steht eine kleine Silberschale. Sie ist genauso blank poliert wie das restliche Besteck, doch scheint ein vertrockneter, schwarzbrauner Fleck am Rand dem putzenden entgangen zu sein.
Aus diesem Raum führen zwei Türen, eine nach Osten in den Dienstbotengang und eine nach Süden in das Lesezimmer.

6 -“Lesezimmer- (6,40 x 6,40m)

Der Leseraum macht seinem Namen alle Ehre. Die Wände sind bis zur hohen Decke mit Bücherregalen ausgekleidet in denen alte Folianten über die Entstehungsgeschichte Goremounds, menschliche Anatomie, Nekromantie, Philosophie, die Kirche Koros sowie ausgewählte Exemplare aus allen Landstrichen Kreijors zu finden sind. Die einzigen beiden Ausnahmen davon bilden die zwei hohen Fenster in der Westwand von denen man aus auf den Garten mit seiner Baumallee und dem Heckenlabyrinth blicken kann sowie die Nordöstliche Ecke in der sich ein Kamin befindet, welcher ebenfalls mit einem schmiedeisernen Gitter abgedeckt ist.
Der Raum riecht leicht Muffig ob der vielen alten Bücher, Karten und losen Pergamente die dazwischen in den Regalen liegen.
Drei runde Tische an denen jeweils vier, in einem braunen Leder beschlagene Ohrensessel stehen sind im Raum verteilt. Ein großer, eiserner Kronleuchter hängt von der leicht nach oben gewölbten Decke herab. Werden alle Kerzen in ihm entzündet sind alle drei Tische gut ausgeleuchtet, so dass man dort gemütlich in den alten Wälzern schmökern kann. Jeder der drei Tische verfügt darüber hinaus noch über einen siebenarmigen Kerzenständer, so dass man nicht jedes Mal wenn man das eine oder andere Werk lesen will den großen Kronleuchter entzünden muss.
Dieser Raum ist nicht gefliest, vielmehr liegen hier mehrer lagen dicker, gewebter Teppiche die alle Geräusche zu dämmen scheinen. Der ehemalige Besitzer mochte es wohl leise und ruhig beim lesen.
Aus diesem Raum führen drei Ausgänge einer in der Nordwand zum kleinen Salon, einer in der Südwand zum großen Salon und einer nach Westen in die Eingangshalle. Alle Türen sind reich verziert und mit guten Schlössern versehen.

7 -“Großer Salon- (6,40 x 7,20m)

Dieser Raum ist neben der Eingangshalle ein weiteres Prunkstück des Hauses. Die Wände hier sind mit prächtigen Malereien verziert die Szenen aus dem Leben und Wirken Koros zeigen. Über seine Reise aus Atlantea, seine Kämpfe, wie er Klemonochess erschlägt und Herrscher über das Totenreich wird. Die Fliesen dieses Raumes bilden konzentrische Kreise die einen wirbelnden Strudel in die Tiefe zeigen, welcher sich in der Raummitte zentriert. Am Ende des Strudels kann man Koros Totenreich erkennen. Ein großer Kamin befindet sich in der Mitte der Südwand. Dieser ist geformt wie ein riesiger Löwenkopf der sein Maul weit aufreißt um ein markerschütterndes Brüllen hinauszuschreien. In dem Schlund des Löwen, hinter den gebogenen Fangzähnen lodert das Feuer. Die Augen des Löwen sind freigelassen worden, so dass es aussieht als wenn sie rot glühend funkeln wenn das Feuer im Kamin entfacht ist oder Teiche undurchdringlicher Schwärze bilden wenn das Feuer erloschen ist. Wenn die Flammen heruntergebrannt sind und nur noch die Asche darin glost, ist es als wenn sie im düsteren Rot erstrahlen. Ein verschlagenes Rot welches nichts Gutes verheißt. Die Augen sind so geschickt im Schädel platziert das man egal wo man in dem Salon steht das Gefühl hat der Löwenkopf starrt einen an. Vom Gesichtsausdruck her könnte dieser Löwenkopf das Ebenbild des linken Löwen sein der den Kamin in der Südwand der Eingangshalle flankiert. Nur wenige Anrichten und ein paar Beistelltische stehen an den Wänden. Dieser Raum ist wie dafür geschaffen hier Gäste zu empfangen oder sich darin zurückzuziehen und verschwörerische Gespräche zu führen, während draußen in der großen Halle der Ball stattfindet. Manchmal hat man das Gefühl in dem Gemäuer das widerhallen wilder, rauschender Feste und Konzerte zu hören, wie sie hier sicherlich reichlich stattgefunden haben. In der Nordwestlichen Ecke ist ein kleiner Teil des Raums erhöht worden so das hier Musiker oder Künstler über der Menge stehen können um ihre Talente zum Besten zu geben.
Aus diesem Raum führen drei Türen, eine in der Nordwand in das Lesezimmer, eine in der Westwand zur Eingangshalle und eine in der Südwand in das Arbeitszimmer.

8 -“Arbeitszimmer- (4,00 x 4,80m)

Dies ist das private Arbeitszimmer des Hausherren. Ein großer Schreibtisch mit einer Platte aus poliertem Marmor ist das erste was demjenigen Auffällt der vom großen Salon aus das Zimmer betritt. Der Unterbau des Schreibtisches ist aus dunklem Holz und schlicht gehalten. Auf der Platte selbst steht nur ein kleines Tintenfässchen und eine Auswahl verschiedener Federkiele mit vergoldeten oder versilberten Spitzen ist daneben in einem Ebenholzkästchen aufgebaut. Hinter dem Schreibtisch steht ein gemütlich wirkender Stuhl mit hoher Lehne. Sitzposter und Rückenlehne sind mit schwarzem Samt beschlagen. Hinter dem Schreibtischstuhl an der Wand etwas erhöht hängt ein weiteres Ölgemälde. Es zeigt einen König in rotem Gewand und buschigem weißen Kragen, mit einem unheimlich verzehrten Gesicht das den Wahnsinn hinausschreit. Der Mund ist im Zorn weit geöffnet, die Augen starren denjenigen der den Raum betritt Hasserfüllt an. Die Haut des Königs ist bleich, fast grau. Da wo sich die spinnenartigen Hände in die Armlehnen krallen treten die Knöchel weis hervor. Irgendwie will man sich nach dem ersten Anblick nicht sofort an den Schreibtisch setzen, hat man doch den Wahnsinn im Nacken.
An der Westwand hängt eine detaillierte Stadtkarte Goremounds, auf der neben den Straßen und ihren Namen auch die aktuellen Gildengebiete eingezeichnet sind. Der Rest der Wände ist mit kleinen Borden versehen auf denen sich Papiere und Akten stapeln, dies ist die gesamte Buchhaltung des Hauses. Vor dem Schreibtisch liegt ein eleganter Läufer aus roter Wolle, welcher mit weißem Fell eingerahmt ist, Besucherstühle gibt es keine. Anscheinend steht man vor dem Hausherren wenn er einem in das Arbeitszimmer ruft. In der Nordostecke ist ein Kamin dessen Feuer in diesem doch eher kleineren Zimmer eine behagliche Wäre hervorrufen kann. Neben dem Kamin in der Ostwand steht eine hohe Glasvitrine in der mehrere Karaffen mit ausgelesenen Portweinen und Whiskys stehen, dazu noch edle Kristallschwenker um dem Alkohol sein volles Aroma zu verleihen.
Es führen drei Türen aus dem Raum, eine in der Nordwand in den großen Salon, eine in der Ostwand in die private Bibliothek und eine verglaste Tür hinaus auf eine mit Kies bedeckte Terrasse die von einer niedrigen Steinmauer umgeben ist. Dahinter kann man in den Garten blicken, die Baumreihen und das allgegenwärtige Heckenlabyrinth.

9 -“Privatbibliothek- (2,40 x 4,80m)

Dieser kleine Raum beherbergt die private Bibliothek des Hausherren. An der West- und Ostwand sind Bücherregale aufgestellt die alte Folianten, Schriftrollen und Kartenmaterial enthalten. Die komplette Nordwand wird von einem großen Spiegel eingenommen, er erweckt den Eindruck, dass man in einem langen Gang voller Bücher steht. Hier finden sich Bücher mit Zauberformeln der Nekromantie und Hexerei, die Schriftrollen sind Teile längst vergessener Rituale. Aber ihre Geheimnisse offenbaren sich nur einem Anatom und Nekromanten oder Hexer der viele Jahre der Studien und Versuche auf sie verwenden.  Wer genau sucht kann auch ein Werk ausfindig machen in dem alte zwergische Runen enthalten sind.
Dieser Raum hat nur eine Tür, diese führt aus der Westwand in das Arbeitszimmer.

10 -“Speisekammer- (1,99 x 4,15m)

Dieser schlauchartige Raum ist die Speisekammer des Anwesens. In den Regalen stapeln sich Einweckgläser mit Marmeladen, Gemüse und eingelegtem Fisch, geräuchertes oder gesalzenes Fleisch, Würste, Mehl, Kartoffeln, Gewürze und vieles mehr was gebraucht wird um ein opulentes Mahl herzustellen welches weit über dem goremounder Standart liegt. Sogar einige Kisten mit Obst (Äpfel und Birnen sind vorhanden) Von der Decke hängen Stauden von Zwiebeln und Knoblauch und ein ganzes Bündel Feenflügel. Die Facetten der Flügel brechen traurig das Licht der Kerze oder Fackel mit der der Raum erhellt wird während sie sich  leicht im Luftzug wiegen und so von der Decke baumeln. Das Bündel ist zur Lagerung mit einem feinen Garn an den Flügelansätzen zusammengenäht worden.
Aus diesem Raum führt eine Tür raus, sie geht zum Vorraum der Küche. Eine schmale durchreiche, die mit einer schweren Metallklappe verschlossen ist führt direkt in die Küche.

11 -“Vorraum zur Küche- (1,99 x 1,60m)

In diesem kleinen, leicht beengten Raum gibt es außer einer Öllampe die von der Decke hängt und ein paar Kleiderhaken an denen Schürzen und Kochmützen hängen nichts Besonderes zu entdecken. Hier zieht sich das Personal um wenn es in der Küche arbeitet.
Aus dem Raum führen noch drei Türen hinaus. Eine in der Nordwand führt in die Eingangshalle, eine in der Südwand in die Speisekammer, eine in der Ostwand in die Küche.

12 -“Küche- (3,20 x 5,80m)

Jeder Herrscher der was von sich hält wäre zu Recht stolz auf diese Küche. Polierte, edle Holztheken bilden die Arbeitsflächen. An den Wänden hängen Unmengen an Töpfen und Pfannen, Schöpfkellen, Messer, Schneebesen und andere Küchenwerkzeuge in allen erdenklichen Größen. In der Mitte des Raumes sind zwei große Herde aufgestellt die über Buchenholz befeuert werden  welches zwischen den zwei Herden aufgestapelt ist. Die Herde sind jeweils mit Kochplatten und einer Klappe zum Backen versehen. In der Nordostecke ist eine große, offene Feuerstelle eingerichtet über man auch größere Portionen Fleisch braten und grillen kann. Alles ist penibel sauber und wirkt sehr gepflegt. Aus diesem Raum führt eine Tür in den Vorraum zur Küche. Eine schmale Durchreiche in einer kleinen Nische in der Westwand führt direkt in die Speisekammer.

13 -“Gästezimmer- (4,16 x 5,80m)

Die ist das erste von drei Gästezimmern über das das Haus verfügt. Dicke Teppiche auf dem Boden dämpfen die Geräusche hier drinnen und erzeugen so etwas wie eine behagliche Fußwärme, besonders wenn der gekachelte Kamin in der Nordwestlichen Ecke angeheizt ist. Ein Kleiderschrank und eine Truhe für persönliche Habseligkeiten stehen für den Gast bereit, genauso wie ein kleiner Schreibtisch auf dessen Arbeitsfläche immer zwei Blatt Papier und ein Tintenfässchen nebst einem eleganten Federkiel  auf die geistigen Ergüsse seiner Bewohner warten. Ein Himmelbett lädt zum Schlafen ein. Dicke Brokatdecken und Kissen im Überfluss versprechen eine ruhige Nacht und eine angenehme Nachtruhe. Hinter einer spanischen Wand findet der Gast einen großen Messingzuber, einen kleinen Tisch auf dem ein Spiegel und eine silberne Wasserschüssel stehen. Darüber an der Wand angebracht ist ein kleines Schränkchen mit einer Auswahl erlesener Parfüms. Neben der silbernen Wasserschüssel auf dem Tisch liegt ein Rasiermesser mit Perlmutgriff. Klappt man die Klinge auf so kann man erkennen das die Schneide zum einen sprichwörtlich Rasiermesserscharf ist aber auch mit vielen kleinen Totenköpfen verziert ist deren leere Augenhöhlen den Benutzer anstarren.
Für die Beleuchtung sorgen ein kleiner Kronleuchter sowie mehrere Kerzenständer. In diesem Zimmer hängen zwei Ölgemälde an den mit Tapeten versehenen Wänden. Eins zeigt einen trüben Weiher auf einer Waldichtung der so detail verliebt gezeichnet wurde, dass man das abgestanden muffige Wasser fast riechen kann. An besonders feuchten Tagen perlen sich hin und wieder ein paar Wassertropfen auf dem Rahmen des Gemäldes. Das Zweite Ölgemälde zeigt das Gästezimmer so wie ein Gast es erblickt wenn er durch die Tür hineinkommt. Wer genau hinschaut kann aber die Abdrücke nackter Füße erkennen die erst zum Rasiertisch und dann zum Bett führen. In dem Gemälde liegt kein Rasiermesser neben der Silberschüssel. Aus diesem Zimmer führt eine Tür in der Nordwand in die Eingangshalle.



Erstes Obergeschoss
2.1 -“Gästezimmer- (4,00 x 5,60m)

Die ist das zweite von drei Gästezimmern über das das Haus verfügt. Dicke Teppiche auf dem Boden dämpfen die Geräusche hier drinnen und erzeugen so etwas wie eine behagliche Fußwärme, besonders wenn der gekachelte Kamin in der Nordwestlichen Ecke angeheizt ist. Ein Kleiderschrank und eine Truhe für persönliche Habseligkeiten stehen für den Gast bereit, genauso wie ein kleiner Schreibtisch auf dessen Arbeitsfläche immer zwei Blatt Papier und ein Tintenfässchen nebst einem eleganten Federkiel  auf die geistigen Ergüsse seiner Bewohner warten. Ein Himmelbett lädt zum Schlafen ein. Dicke Brokatdecken und Kissen im Überfluss versprechen eine ruhige Nacht und eine angenehmen Schlaf. Hinter einer spanischen Wand findet der Gast einen großen Messingzuber, einen kleinen Tisch auf dem ein Spiegel und eine silberne Wasserschüssel stehen, daneben liegt ein einfaches aber scharfes Rasiermesser. Darüber an der Wand angebracht ist ein kleines Schränkchen mit einer Auswahl erlesener Parfüms. Für die Beleuchtung sorgen ein kleiner Kronleuchter sowie mehrere Kerzenständer. Aus diesem Zimmer führen zwei Türen. Eine Tür in der Südwand führt auf die Galerie in der Eingangshalle, eine zweite in der Westwand zum Verbindungsgang.

3.1 -“Verbindungsgang (5,60 x 2,40m)

Der Verbindungsgang führt vom Gästezimmer zum Treppenaufgang für Personal. Sein Boden ist aufwendig gefliest und mit Intarsien versehen. Mehrere Schwerter sind hier an den Wänden aufgehängt und die unheimliche Knochenrüstung eines Todeskriegers steht an der Nordwand zwischen den zwei Fenstern. Ein mächtiger gezackter, beinerner Bihänder steht von knochigen Handschuhen gehalten vor der Rüstung. Das Visier der Rüstung ist geschlossen und nur dunkle Schlitze lassen erahnen das sich hierbei nur eine Rüstung handelt und nicht um einen Untoten. Hier gibt es eine Türen in der Ostwand die zum zweiten Gästezimmer führt.

4.1 -“Treppenaufgang für das Personal- (3,20 x 3,20m)

Der Treppenaufgang besteht aus einer steinernen Granittreppe mit einem hohen, blank polierten  Geländer aus Eichenholz und Messingbeschlägen. Die einzelnen Treppenstufen sind mit einem schmucklosen, schwarzen Teppich bedeckt der peinlichst genau gebürstet und sauber gehalten wird. Hier sind wie überall im Haus Kerzenhalter an den Wänden angebracht die für ausreichend Beleuchtung sorgen. Auch wenn sich eine schummrige Finsternis in den Ecken nie ganz vertreiben lässt. Ist dies doch der einzige Raum im ganzen Haus der keine Fenster nach außen hat. Am oberen Ende des Treppenaufgangs kann man erkennen das es ehemals ein Oberlicht gegeben haben muss, aber das Glas ist so mit grünem Moos und Schimmel bedeckt das kein Lichtstrahl mehr seinen Weg in den Treppenaufgang findet. Aus der Mitte des oberlichtes reicht eine eiserne Kette nach unten an der eine Öllampe hängt welche Nachts entzündet wird und zusätzliches Licht spenden soll. Die Gläser der Laterne sind so geformt das sie Muster von Sternen und Monden an die Wände werfen. Ein echter Künstler der Glasbläserzunft muss dieses Lampenglas geformt haben.

5.1 -“Zimmer der Hausherrin- (6,40 x 5,12m)

Das Zimmer der Hausherrin liegt direkt über den kleinen Salon. Die Wände sind mit einer feinen, gestreiften Tapete tapeziert und der Fußboden ist mit einem feinen Fliesenmuster versehen, welches zum größten teil unter weichen Läufern und Teppichen verborgen ist. Würde man die Läufer und Teppiche beiseite räumen käme ein kompliziertes, fast Hypnotisches Muster zum Vorschein, wie der Kopf einer Meduse. Man sieht diesem Zimmer sofort an das es einer weiblichen Person gehört hat. Ein verspieltes Himmelbett steht im an der Nordwand, das Bett lässt sich mit Vorhängen aus schwarzer Seide abhängen so das einem außenstehenden Betrachter der Blick nach innen nur durch einen schwarzen Hauch eines Schleiers möglich ist, der mehr offenbart als verbirgt. Das Bettzeug besteht aus einer wärmenden Steppdecke und mehreren Lagen Seidenlaken. Die Säulen die den Himmel des Bettes tragen sind ineinander greifenden Händen nachempfunden, als würde ein Arme den anderen stützen bis sie den Himmel erreichen. An der Südwand, schräg gegenüber dem Bett steht eine große Schminkkommode mit einem dreiteiligen Spiegel. Davor steht ein niedriger Sessel der zum hinsetzen einlädt. In den unzähligen Schubladen der Kommode sind Pinsel, Farben, Flakons mit Parfüm, Tücher, Silber- und Goldschmuck, Kämme und Harnadeln. Ein großer mahagonifarbener Kleiderschrank nimmt einen großen Teil der Ostwand ein. In ihm sind Abendgarderobe, Kleider, Hausanzüge und eine Reihe Schuhe für eine schlanke Frau mittlerer Größe. Die überwiegenden Farben sind schwarz, ein düsteres Rot und ein nachtfarbenes dunkles Lila. In der Südostecke ist ein Kamin, verschnörkelte Engelsfiguren bilden die äußere Umrahmung und scheinen um das Feuer zu tanzen und zu fliegen welches man in dem Kamin entzünden kann. Aus dem Zimmer führt eine Tür in der Südwand, durch diese kommt man in das Esszimmer. Eine Geheimtür im Kleiderschank führt noch in den Verbindungsgang.

6.1 -“Esszimmer- (6,40 x 6,40m)

Das Esszimmer der Hausherren liegt genau zwischen den beiden Privatgemächern. In dem Raum, welcher ebenfalls über stilvolle Tapeten verfügt und im gleichen Muster wie die Eingangshalle gefliest ist, steht eine lange elegante Tafel mit einem Stuhl an jedem Kopfende. Die Oberfläche der Tafel ist so gut poliert, dass man sich darin spiegeln kann. Von einem Ende der Tafel zum anderen Ende ist ein schmales strahlend weißes Tischtuch gelegt, welches gerade so breit ist das ein Gedeck darauf Platz hat. Mehrere kleine Kristallkronleuchter hängen von der Decke und tauchen den Raum in ein angenehmes warmes Licht. Zusätzlich dazu sorgt noch ein Kamin in der Nordostecke des Raumes für wärme und Licht. Die Wände säumen Ahnengemälde, sieben an der Zahl, die wohl die jeweiligen Hausherren zeigen. Alle Gemälde zeigen ein Paar, welches in strenger Goremounder Garderobe vor einem dunklen Hintergrund gemalt wurde. Die Ähnlichkeit der männlichen Personen auf diesen Bildern springt sofort ins Auge. Anscheinend hat immer ein männlicher Erbe das Haus übernommen und einer unausgesprochenen Tradition folgend sich in Öl und Leinwand verewigt.
Ähnlich dem kleinen Salon stehen hier an den Wänden gläserne Vitrinen in denen erlesenes Geschirr und Besteck, sowie Kristallkaraffen und Gläser untergebracht sind.
In dem Raum gibt es drei Türen, eine in der Ostwand führt auf die Galerie der Eingangshalle hinaus, eine in der Nordwand führt in das Gemach der Hausherrin und eine in der Südwand in das Gemach des Hausherren.

7.1 -“Zimmer des Hausherren- (6,40 x 7,20m)

Hier liegt das luxuriöse Gemach des Hausherren. In dem Raum steht ebenfalls ein Himmelbett, von der gleichen Machart wie das im Zimmer der Hausherrin, nur das diesem der schwarze Schleier fehlt. Neben dem Bett steht ein kleiner Nachttisch mit einer Lampe darauf. In den Schubladen des Nachttisches kann man mehrere Bücher finden die sich alle mit der menschlichen Anatomie befassen, keine sehr angenehme Abendliteratur da viele Texte mit aussagekräftigen Zeichnungen geschmückt wurden. Diese zeigen geöffnete Leichnahme, Organe, Venengeflechte oder Querschnitte von Knochen. An den Wänden sind gerahmte Schriftrollen, Doktortitel und Examensarbeiten aufgehängt. Die ältesten dieser Arbeiten sind mehrere hundert Jahre alt. Jeder der Vorfahren war anscheinend an der schwarzen Bibliothek sehr aktiv. Auch wenn anscheinend keine wahren Nekromanten in den Reihen der Familie waren, so sind es doch alles angesehene Anatomen und eifrige Besucher der Vorlesungen gewesen. Die verschnörkelten Schriften ändern sich kaum von Jahr zu Jahr, nur das braune, vertrocknete Papier hat die Zeit weit weniger gut überstanden so das die letzten Exemplare kaum noch zu lesen sind. Mehrere Kleiderschränke in denen sich luxuriöse Gewandungen befinden sind an den Wänden aufgestellt, alles ist für Goremounder Verhältnisse sehr Teuer und in gutem Zustand. Nur in einem der Schränke befindet sich ein Cape aus kratziger Rattenhaarwolle, wie es von den Bürgerlichen in Goremound getragen wird und welches sich als einziges dem zerstörerischen Nebel widersetzt.
In einer Glasvitrine deren Borde mit schwarzem Samt ausgelegt sind befindet sich ein blankpoliertes Sezier- und Operationsset aus feinstem Stahl mit dem dazugehörigen Chirurgenhandschuh. Die Wappen der Familie sind in sämtliche polierten Oberflächen eingeätzt worden und verleihen dem praktischen Werkzeug ein edel anmutendes Aussehen. Ein kleiner Schreibtisch steht vor einem Fenster in der Westwand. Dieser sieht kaum benutzt aus und ähnelt stark denen die auch in den Gästezimmern zu finden sind. Der Fußboden ist mit schwarzen Fliesen versehen, nur ein einziger, reich verzierter Läufer liegt vor dem Bett.
Ein großer Kamin befindet sich an der Südwand, Säulen Tragen ein Tempeldach in dem ein Feuer entfacht werden kann. Ein schmiedeisernes Gitter steht davor, es ist geformt und gestaltet wie die Tempelfront. Schürhacken und Schaufel stehen daneben in eine schwarzen, mit Gold verzierten Eimer. Auf dem Kaminsims steht ein kleines, längliches mit rotem Samt ausgelegtem Kästchen. Aufgeklappt und mit einer Holzhalterung versehen kann man darin ein langes Knochenmesser erkennen, welches aus einem einzigen Stück Drakonium geschmiedet wurde. Die Klinge ist rasiermesserscharf, die Rückseite weißt nicht weniger scharfe Sägezähne auf. Das Heft des Messers ist nicht verkleidet und liegt angenehm in der Hand. Auf der Klinge steht in einer feinen Handschrift eingraviert -žSchmerz ist der Preis des Fortschritts-œ.
Aus dem Zimmer führen drei Türen nach draußen, eine in der Ostwand auf die Galerie der Eingangshalle, eine in der Nordwand die zum Esszimmer führt und eine in der Südwand die in das Zimmer der Exponate führt.

8.1 -“Privatsalon des Hausherren- (4,00 x 4,80m)

In diesen Raum wird sich zurückgezogen wenn es um die wirklich wichtigen Dinge geht. Ein kleiner Runder Tisch in der Mitte auf dem ein beinerner Kerzenständer steht lädt zu einer Runde Glücksspiel ein. An den Wänden stehen Bücherregale und Borde auf denen unterschiedliche Souvenirs aus ganz Kreijor zu finden sind. Tabak aus Megalys, ein Haigebiss, Sandsteinskulpturen aus Khem, ein Schädel eines Vampirs aus Drakia, Würfel wie sie in den Spielhöllen von Vagoth verwendet werden, ein Lunariumdolch und ähnliche Kleinode. Ein Barschrank beherbergt exquisiten Rum und Whisky, nebst der dazugehörigen Gläser und Kelche. Eine paar Pfeifen hängen befestigt an einem Brett an der Wand, diese sind gepflegt, weisen aber Gebrauchsspuren auf. Wohl eine kleine Auswahl die man Gästen anbieten kann wenn man hier zusammensitzt. In einer weiteren Vitrine sind ein paar Kartenspiele und Würfelbecher untergebracht.
Aus diesem Raum führen zwei Türen, eine in der Nordwand in das Zimmer des Hausherren und eine in der Südwand auf einen Balkon der über der Terrasse liegt und einen guten Blick über den Garten mit seinen Bäumen und das Heckenlabyrinth bietet. Zusätzlich führt noch eine Geheimtür in der Ostwand in das Zimmer der Exponate.

9.1 -“Zimmer der Exponate- (2,40 x 4,80m)

In dieses abgedunkelte Zimmer fällt kein Licht, die Fenster sind mit schweren Brokatvorhängen lichtdicht verhängt. Das erste was ein Besucher wahrnimmt wenn er die Geheimtür vom Privatsalon des Hausherren  aus hier hin führt öffnet, ist ein fauler, leicht süßlicher Geruch. In dem spärlichen Licht kann man das vielfache Schimmern von Glaskanten erkennen die die wenige Helligkeit die hereinfällt auffängt und reflektiert. Bringt man eine Kerze mit oder entzündet einen alten, angelaufenen Kronleuchter der von der Decke hängt kann man auf eine ganze Reihe Glasvitrinen und Glaskästen blicken in denen sich allerlei menschliche und nicht menschliche Überreste befinden. Augen, Gehirne, innere Organe, ganze Gliedmaßen. In einem trüben Zylinder in der Mitte des Raumes schwebt in einer gelblichen Flüssigkeit der in Alkohol eingelegte Körper eines Ghuls. Die Augen geöffnet, doch die Augäpfel sind von Jahren, Jahrzehnten in dem Alkohol verschrumpelt und zu der Größe, kleiner schwarzer Erbsen geschrumpft. Zähne und klauen sind deutlich zuerkenne, sowie die restliche Anatomie eines Guhls, auch wenn sie etwas aufgequollen wirkt.
Aus diesem Raum führt eine Tür (Geheimtür) in der Westwand in das Privatsalon des Hausherren.

10.1 -“Lageraum für Handtücher/Seife/Parfüm- (1,99 x 4,15m)

In diesem Raum liegen auf hölzernen Regalbrettern weiche, weiße Handtücher die immer frisch zu sein scheinen. In kleinen Schränkchen an den Wänden sind Seifen verschiedener Düfte, Puder, Rasierwasser und Parfüms verstaut. Der ganze Raum ist mit rautenförmigen Fliesen gekachelt. Das Fenster hier ist mit einem milchigen Glas versehen worden das neugierige Blicke von Außen verwehrt. Der Raum hat eine Tür in der Nordwand die in den Vorraum zu dem Bad führt. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Durchreiche zum Bad.

11.1 -“Vorraum zum Bad- (1,99 x 1,99m)

In diesem mit rautenförmigen Fliesen gekachelten Raum stehen zwei niedrige Holzbänke und 2 Spinde in der Besucher des Hauseigenen Bades ihre Kleidung lassen können. Mehrere Kerzenleuchter sorgen hier drinnen für das nötige Licht, genauso wie in kleines Oberlicht durch dessen grünlicher Belag nur noch ein schwaches Licht hereinfällt. Dieser Raum hat drei Türen, eine in der Nordwand die auf die Galerie der Eingangshalle hinausführt, eine in der Ostwand die in das Bad führt und eine in der Südwand die in den Lagerraum für Handtücher, Seife und Parfüm führt.

12.1 -“Badezimmer- (4,16 x 5,80m)

Das Punktvolle Bad des Hauses liegt hier im ersten Obergeschoss direkt unter dem Dach. Das Zentrum dieses Raumes bildet ein riesiger, lang gestreckter Badezuber aus poliertem Messin mit hohen Lehnen auf einem flachen Podest, in dem zwei Personen bequem Sitzen können. Kleine Beistelltische stehen an jedem Kopfende, dort können Seifen, Parfüms, Handtücher oder auch ein Glas Wein abgestellt werden. In einer Nische in der Westwand sind zwei silberne Waschbecken eingelassen, die Wand dahinter ist verspiegelt. Hierhin führt auch die Durchreiche aus dem Lagerraum für Handtücher. In der Nordostecke des Raumes befindet sich ein großer Kamin mit einer Vorrichtung um Eimer mit Wasser über dem Feuer Erhitzen zu können. Der ganze Raum ist blitz blank geputzt und die Fliesen hier drinnen schimmern so neu wie am ersten Tag als sie verlegt wurden. Zur Beleuchtung stehen hier im Raum verteilt mehrere Kerzenständer dies ich beliebig verschieben lassen. Direkt über dem Badezuber befindet sich ein Oberlicht durch dessen Glas das fahle Licht Goremounds auf die Badenten fällt. Dieser Raum hat eine Tür in der Westwand, sie führt in den Vorraum zum Bad.

13.1 -“Gästezimmer- (4,16 x 5,80m)

Die ist das dritte von drei Gästezimmern über das das Haus verfügt. Dicke Teppiche auf dem Boden dämpfen die Geräusche hier drinnen und erzeugen so etwas wie eine behagliche Fußwärme, besonders wenn der gekachelte Kamin in der Nordwestlichen Ecke angeheizt ist. Ein Kleiderschrank und eine Truhe für persönliche Habseligkeiten stehen für den Gast bereit, genauso wie ein kleiner Schreibtisch auf dessen Arbeitsfläche immer zwei Blatt Papier und ein Tintenfässchen nebst einem eleganten Federkiel  auf die geistigen Ergüsse seiner Bewohner warten. Ein Himmelbett lädt zum Schlafen ein. Dicke Brokatdecken und Kissen im Überfluss versprechen einen ruhigen Schlaf und eine angenehme Nachtruhe. Hinter einer spanischen Wand findet der Gast einen großen Messingzuber, einen kleinen Tisch auf dem ein Spiegel und eine silberne Wasserschüssel stehen. Darüber an der Wand angebracht ist ein kleines Schränkchen mit einer Auswahl erlesener Parfüms.
Für die Beleuchtung sorgen ein kleiner Kronleuchter sowie mehrere Kerzenständer. Aus diesem Zimmer führt eine Tür in der Nordwand auf die Galerie in der Eingangshalle.

Keller
Den Keller erreicht man über die Treppen im Dienstbotengang. Hier unten sind Fackelhalter in die sauber ausgeschachteten Wänden angebracht die leicht mit einer Kerze entzündet werden können. Was sofort auffällt ist, dass es hier unten deutlich Kühler als im Haus ist. Von einem Geraden Gang zweigen vier Türen ab. Hier unten gibt es einen Weinkeller mit erlesenen Weinen die in verstaubten Regalen lagern. Eine große Vorratskammer in der die verderblichen Lebensmittel in Mengen gelagert werden, das man meinen könnte eine Armee müsste ernährt werden. Der dritte und vierte Raum sind leer. Was auch immer hier gelagert wurde ist jetzt weg.

Grundriß (EG und OG haben den gleichen Grundriß)


Mögliche Magische Gegenstände:

Lamatrions Rasiermesser

Lamatrions Rasiermesser ist ein kleines Meisterwerk an Schmiedekunst. Die Klinge ist schwer und unglaublich Scharf. Durch verschiedene ineinander geschmiedete Stahlsorten und ätzen der Klinge in Säure sind die unterschiedlichen Stahlschichten wieder sichtbar geworden. Jetzt sieht es so aus als wenn dutzende Totenköpfe, gestapelt wie in Kellern finsterer Nekropolen, die Klinge bedecken.
Der Griff besteht aus fein geschnitztem Perlmut und liegt scheinbar angenehm in der Hand.
Dieses Rasiermesser benutzte einst ein Halblingbarbier namens Lamatrion um seinen blutigen Trieben zu frönen. Über die Jahre seiner Arbeit  hatte er entdeckt das es er immer mehr gefallen daran fand seinen Kunden nach einer perfekten Rasur die Kehle durchzuschneiden und sich am Röcheln und dem Blutschwall zu ergötzen.
Eines Tages wurde er gefasst und zum Tode durch den Strang verurteilt. Als man nach seiner Hinrichtung sein Geschäft durchsuchte war das Messer verschwunden und niemand hat es je wieder gesehen. Auch wenn viele Zeugen, die froh waren die Rasur überlebt zu haben, schworen das es eben dies unverwechselbare Messer gewesen wäre mit dem er nur ausgewählt Kundschaft hatte rasieren wollen und es immer in einem Kästchen aufgebahrt an seinem Arbeitsplatz stand.

Ein Schnitt von dieser teuflischen Klinge verursacht immer eine Wunde die mit einem TP pro Runde blutet. Um die Wunde zu schließen ist eine Probe auf Wunden behandeln MW 20 nötig. Wird mit dieser Waffe ein gezielter Angriff auf die Kehle angesagt wird die Schwierigkeit hierfür halbiert (Normal -10). Der aus dem gezielten Angriff resultierende Effekt -žBluten 1LP/Runde-œ ist kumulativ zu dem Bluten der Klinge. Das Ziel verliert also zwei Trefferpunkte pro Runde. Die Waffe wird mit der Waffenfertigkeit -žUnbewaffneter Nahkampf-œ geführt.

Waffe: Swanils Rasiermesser   Schaden:1W10T   MS: 2   Größe: K   Kg: 0,5   KM -
 

Drakoniumknochenmesser

Das Drakoniumknochenmesser ist das Ergebnis langjähriger Erfahrungen eines Zwergenarztes auf dem Schlachtfeld. Wenn der Waffengang beendet war und zertrümmerte Gliedmaßen und brandige Arme oder Beine amputiert werden mussten war lange Zeit die Knochensäge das Instrument der ersten Wahl. Viele Verwundete verstarben jedoch unter der grausamen Behandlung an Wundschock oder Blutverlust weil das absägen von Knochen eine äußerst Schmerzhafte und je nach Verfassung des Arztes auch langwierige Arbeit war. Der Zwergenarzt beauftragte den fähigsten Schmied Freygorns ihm aus einem Klumpen Drakonium ein Messer zu schmieden das so scharf wäre das es Erz zerteilen sollte ohne schartig zu werden oder das die Klinge an Schärfe verlor.

Die Bemühungen des Schmiedes waren von Erfolg gekrönt und heraus kam eine ca. Unterarmlange, schlanke, einseitig geschliffene Klinge die samt Griff aus einem Stück Drakonium geschmiedet war. Als er auf seinem Ambos zur Probe ein Stück seines bestens Erzes mit diesem Instrument zerteilt sank die Klinge noch etwas zwei Finger tief in den Ambos ein, ohne das sie spuren davon Trug. Der Arzt war zufrieden und seinen Patienten blieb in Zukunft der Schmerz der Knochensäge erspart. Doch wie es mir allen legendären Werkzeugen und Artefakten ist, so verstarb der Zwerg ohne einen Lehrling ausgebildet zu haben und das Drakonium Knochenmesser wurde zur Legende, die Legenden wurden zu Sagen und es geriet schließlich gänzlich in Vergessenheit.

Wird das Drakoniumknochenmesser als Waffe eingesetzt kann es schreckliche Wunden reißen. Alle Rüstungen die nicht ebenfalls aus Drakonium bestehen bieten nur halben Schutz gegen diese Waffe. Werden gezielte Treffer auf unterschiedliche Körperteile angesagt muss nur zweimal die Konstitution Übertroffen werden um den maximalen Effekt zu erzielen. Mindestens wird immer auf der zweiten Spalte geschaut um den Effekt zu ermitteln. Die Waffe kann mit der Waffenfertigkeit Dolch geführt werden. Wird sie als medizinisches Instrument eingesetzt um Wunden zu behandeln die einen chirurgischen Eingriff oder gar eine Amputation erfordern erhält der Behandelnde einen Bonus von +4 auf die Fertigkeiten Wissen Medizin und Wunden Behandeln.

Waffe: Drakoniumknochenmesser   Schaden: 1W10+4   MS:2    Größe: K   Kg: 1,5   KM -
 

Bild der Macht -žRatten in der Finsternis-œ

Das Bild Ratten in der Finsternis ist en Ölgemälde in einem schweren, vergoldeten Rahmen das eine finstere Leinwand zeigt. Zuerst erkennt man nur Schwärze auf dem Bild und das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels. Erst wenn man es länger betrachtet erkennt man die feinen Nuancen und Details. Dann stellt man fest, dass man einen uralten Wald betrachtet, durch dessen dichtes Blätterdach kaum ein Licht fällt. Baumstämme gehen fließen ineinander über und auch das Geäst welches den oberen Rand des Gemäldes bedeckt scheint ineinander zu verschwimmen. Das Licht ist das Ende eines Hohlweges der durch den Wald führt, dort am Horizont scheint ein Ausweg aus dem Wald zu sein. Das letzte was dem Betrachter gewahr wird sind unzählige kleine rote Augenpaare die direkt aus dem Unterholz zu starren scheinen. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los diese Augen blicken den Betrachter direkt in die Seele. Zu jedem Bild der Macht gehört eine kleine silberne Schale die meist in der Nähe oder direkt davor zu finden ist.
Welcher begnadete Künstler diese Bilder, Gerüchten zu folge soll es sieben davon geben, gemalt hat ist nicht bekannt. Geschichten die Barden hinter vorgehaltener Hand an Lagerfeuer erzählen besagen aber das jedes der sieben Bilder einer anderen Gattung Tier oder Kreatur gewidmet ist. Das Bild der Drachen soll das mächtigste von allen sein, doch keiner weis ob es nur ein Gerücht ist oder tatsächlich existiert.
Wer im Besitz des Bildes ist und sein Blut in die kleine, dem Bild zugehörige Schale gibt verliert einen permanenten Trefferpunkt der vom ersten Wundgrad abgezogen wird. Verliert man auf diese Weise einen kompletten Wundgrad zeigt der Charakter spuren vorzeitigen Alterns. Dies könnte eine schneeweiße Strähne in ansonst schwarzen Haaren sein, Altersflecken auf den Händen oder tiefe Falten um die Augen rum. Der genaue Effekt sollte mit dem Spielleiter abgestimmt werden.
Hat man sein Blut in die Schale gegeben erhält man nach Sonnenuntergang Besuch von geisterhaften, krankhaft verdrehten Tieren die der Art Tier oder Kreatur entsprechen die das Bild zeigt. Diese Tiere sind im Fall des Bildes -žRatten der Finsternis-œ schwarze Ratten mit boshaft glühenden roten Augen. Betrachtet man sie genauer kann man erkennen, dass die Schädeldecke aller Ratten geöffnet wurde und man das gräuliche Gehirn erblicken kann. Die Ratten werden sich in aller Höflichkeit vorstellen:

Wir sind klein doch sind wir viele
Wir sind viele wir sind klein
Wir haben Zähe scharf und spitz
Wir haben Augen, Ohren, Schwänze
Wir können dir die Zähne zeigen
Jeder bekommt was er verdient
Wenn wir aus der Finsternis nach oben steigen
(angelehnt an Neil Gaimanös Coraline)

Und dann dem Blutspender danach eine Frage stellen.

Was wünscht ihr verehrter Beschwörer des schwarzen Schwarms?

Die Ratten können für denjenigen der sie an seiner Lebensenergie hat teilhaben lassen einen Auftrag erfüllen. Dies könnte ein Meuchelmord sein, eine Spionageauftrag oder alles was ein Schwarm Phantomratten sonst noch tun kann. Einzige Einschränkung ist, dass es innerhalb einer Nacht vollbracht werden muss. Das schließt das erreichen des Ziels und die Rückkehr zum Bild mit ein. Eine möglichst genaue Beschreibung der Aufgabe erhöht natürlich die Erfolgschancen deutlich. Beispielsweise könnte man von einem möglichen Ziel einen persönlichen Gegenstand den Ratten zeigen, damit sie eine Witterung aufnehmen können oder ihnen eine möglichst genaue Wegbeschreibung geben damit sie das Haus welches sie auskundschaften sollen auch finden. Kurz vor Sonnenaufgang werden die Ratten dem Rufer bericht erstatten was passiert ist und danach im Bild verschwinden. Während die Ratten auf Mission sind kann man keine Augen in dem Bild erkennen, sondern nur einen finsteren Wald.

Werte des schwarzen Schwarms

Initiative: 0 Angriff: 6 Schaden: 1W10 B + Altern VW: 17 SR: - GW: 10 LP: 72  Größe: K Bewegungsreichweite: 4/8/32 Besondere Fähigkeiten: Altern 8, Ätherisch, Fliegen (ohne Flügel), Furcht 6, Schwarm; Klima und Vorkommen: Bilder der Macht (einzigartig) Fertigkeiten: Aufmerksamkeit 10, Verbergen 10, Leise Bewegen 10


Mögliche Gegner (z.Bsp. bei einer "geisterhaften" Version des Hauses zu erreichen bei Nacht durch die vermauerte Tür im kleinen Salon)

-žDie Weide in Trauer-œ

In der Geisterwelt ist dieser Baum eine fürchterliche Kreatur die  jeden Angreift der sich in der großen Halle oder auf der Galerie aufhält. Dabei schlägt sie mit ihren langen Weidenzweigen nach den Charakteren. Maximal 3 solcher Angriffe können gegen einen SC zur gleichen Zeit eingesetzt werden.

Spielwerte
Eigenschaftsbonusse: Stärke +0, Geschick, +3, Konstitution -, Wahrnehmung +0, Intelligenz -, Willenskraft -, Charisma -
Schulen:
Fertigkeiten:
Vorzüge: Halbätherisch (1/2 Schaden von materiellen Waffen)
Nachteile:
Initiative: 0 Widerstandswerte: VW: 17 SR: GW:
Angriffe: 6x Weidenranke 7 Schaden: 1W10 Kälte / ignoriert Rüstung
Arkane Macht:, Potential:, Lebenspunkte: 250 / 25 Ranken á 10 Lebenspunkte


-žRigal der Feuerlöwe-œ

Der Kamin im großen Salon verfügt über ein teuflisches Eigenleben. In ihm brennte ein ewiges, alles verzehrendes Feuer. Es herrscht in der großen Halle eine schreckliche Hitze. Die Luft flimmert und dadurch scheint sich das Bodenmosaik abwärts zu drehen, so das jeder langsam aber sich in Koros Reich gezogen wird der sich zulange in dem Raum aufhält. Der Löwe kann Flammenlohen speien die den ganzen Raum abdecken. Wer sich auf Nahkampfdistanz nähert kann von dem Löwenkopf auch gebissen werden.

Spielwerte
Eigenschaftsbonusse: Stärke +8, Geschick, +0, Konstitution -, Wahrnehmung +0, Intelligenz -, Willenskraft -, Charisma -
Schulen:
Fertigkeiten:
Vorzüge: Gegenstand aus Stein
Nachteile:
Initiative:0  Widerstandswerte: VW: SR: GW:
Angriffe: Feuerspeien 7; Biss 7 Schaden: Feuer 2W10 (ignoriert Rüstung), Biss 3W10+8
Arkane Macht:, Potential:, Lebenspunkte: Stein: Härte 10, 100 Strukturpunkte


-žBleiches Rüstzeug-œ

Das bleiche Rüstzeug ist eine beseelte Knochenrüstung eines Knochenkriegers. Wer sie angreift oder in ihre Nähe kommt wird einen unerbittlichen Gegner vorfinden

Spielwerte
Eigenschaftsbonusse: Stärke +4, Geschick, +2, Konstitution -, Wahrnehmung +3, Intelligenz -, Willenskraft -, Charisma -
Schulen: Schnitter 10
Fertigkeiten: Schwerter 12
Vorzüge: Untot, Knochenrüstung RK 5 Bel. 0
Nachteile:
Initiative:0  Widerstandswerte: VW: 19 SR: - GW: -
Angriffe: Zweihänder 12  Schaden: 3W10 + 4
Arkane Macht:, Potential:, Lebenspunkte: 30


-žKönig Wahnsinn-œ

Das Bild im Arbeitszimmer ist ein die Zeichnung eines grausamen Königs der seine Kinder und Familie opferte um Unsterblichkeit zu erlangen. Über die Jahre der Einsamkeit wurde er Wahnsinnig. Aber sein Geist ist immer noch eine schreckliche Waffe.

Sie Eintrag Grabunhold im Goremound Handbuch


-žDas Ding im Labyrinth-œ

Das geisterhafte Labyrinth wird von einem uralten Schrecken bewohnt. Keiner weis wie er den Weg in diese Dimension gefunden hat. Er lebt im Boden unter dem Labyrinth. Das einzige was die Unglücklichen im Labyrinth von ihm zu sehen bekommen sind seine Tentakel die nach den Eindringlingen greifen und versuchen werden sie in den morastigen Untergrund zu ziehen.
Auf jedem Gangabschnitt besteht eine 20% Wahrscheinlichkeit dass sich Tentakel aus dem Morast erheben und die SC angreifen.

Spielwerte Tentakel (1W10/2 Stück pro Begegnung)
Angriffe: Ergreifen 6 Schaden: 2W10 (B) + Ringen (würgen, siehe auch ertrinken)
Kraftakt 8
Arkane Macht:, Potential:, Lebenspunkte: 10 Pro Tentakel
« Letzte Änderung: 25. Juli 2009, 12:31:43 Vormittag von Acanthoscurria »

Offline Ragnar

[Goremound] Stadtvilla
« Antwort #1 am: 26. Juli 2009, 03:50:03 Nachmittag »
Sehr nett. Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber das was ich gelesen habe ist doch schön. Die Gegner sind allerdings teilweise recht hart. Aber ich nehme mal an, das ist gewollt.
Bei dem Bild würde ich nicht mit permanenten Lebenspunkten hantieren. Vielleicht einen kompletten Wundgrad, aber der heilt dann auch (allerdings funktioniert magische Heilung vielleicht nicht).

Wie ist denn das drumherum? Wofür soll die Beschreibung verwendet werden? Ist sie vielleicht auch für eine Nekromantenvilla ausserhalb von Goremound geeignet, z.B. ein einsames Herrenhaus auf einem finsteren Hügel in den Granzlanden?

Acanthoscurria

  • Gast
[Goremound] Stadtvilla
« Antwort #2 am: 27. Juli 2009, 12:37:47 Vormittag »
Hi,

diesen Ort habe ich für ein AB gebraucht. Ein SC erbt die Villa, von einem entfernten Verwandten und findet hinter der vermauerten Tür dann ein geisterhaftes Abbild der Villa. Die Geister entführen dann seine Frau und eine Rettungsaktion wird gestartet. So der grobe Ablauf.

Das Abenteuer spielte jetzt direkt in Goremound und die obige Beschreibung ist aus den Notizen für das AB entstanden. Die Villa kann aber sicherlich an jedem Ort der Welt verwendet werden wenn der SL es will. Ein verlassens Spukhaus im Wald, eine Nekromantenvilla in den Grenzlanden usw. passt alles.

Mann Tausche die Goremounder Motive gegen welche aus Drakia aus, verpasse dem ganzen Haus einen etwas andere Aussenfassade und es steht irgendwo in Drakia. Ich glaube da sind dem Spielleiter wenig Grenzen gesetzt.

Die Gegner sind Schnellschüsse, kann sein das sie zu hart sind, gebe ich dir völlig Recht. Sie waren in der ersten Fassung auch garnicht online. Ich habe sie dann als "Anregung" noch hinterhergeschoben. Aber sie sind wirklich nur skizzenhaft, bzw. Randnotizen in meinem AB welche ich den Verlauf anpasse.

Hauptsache das Lesen hat Spaß gemacht!!!
« Letzte Änderung: 27. Juli 2009, 12:38:46 Vormittag von Acanthoscurria »

 

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