Autor Thema: -FROSTZONE-  (Gelesen 47105 mal)

Offline NackterStahl

-FROSTZONE-
« Antwort #30 am: 23. Mai 2004, 09:51:58 Nachmittag »
Ich gehe davon aus, dass sich die Waffentechnologie nach zwei weiteren Weltkriegen so weit entwicklet hat, dass die doppelte Schlagkraft in der Hälfte des Gewichtes untergebracht werden kann. Der einzige Grund dafür dass Waffen noch fast genauso schwer sind wie heute ist der Rückstoß.



Die RAG \\\"Thorhammer\\\" Mobile Anti Fahrzeug Kanone ist eine der schwersten tragbaren Waffen in Frostzone der Rheinstahl AG.

Die Salvetti \\\"Raptor\\\" ist eine leichte Pistole.

Die RAG \\\"Skadi\\\" AMR ist eine leicht veraltete Scharfschützenwaffe mit großer Durchschlagskraft und guter Temperaturtoleranz(<-wichtiger Wert bei Frostzone).

Die \\\"Annhiliator\\\" ist eine moderne MP des Achilles Arsenal Waffenkonzerns mit viel (hülsenloser) Muni im Magazin.                    

connar

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-FROSTZONE-
« Antwort #31 am: 24. Mai 2004, 03:11:28 Nachmittag »
Ich freu mich jedenfalls auf das neue RPG!

Wird Zeit, das endlich wieder ein Cyberpunk RPG auf den Markt kommt, in dem die Regeln spielbar sind und die Chars stylisch. Ich komm eh aus der SF/Cyberpunk Ecke, da hat mich AC überrascht mit seinem Spielspass.                    

Offline Custos

-FROSTZONE-
« Antwort #32 am: 28. Mai 2004, 04:26:34 Nachmittag »
Find auch das sich das schon ganz nett anhört fänd es auch spielerisch sehr angenehm wenn man als spieler einen vampir nehmen könnte was dann natürlich auch am SL scheitern kann aber mich persönlich würde die möglich keit reizen  vor allem wenn man den vampir  als gegensatz zu dicken wummen sieht und ihn im warsten sinne des wortes als Nahkampf monster sehen könnte!                    
"So wie die Nacht über mich wacht,
 so wache ich über ihre Kinder!"
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"Meine Verwandten kamen auf Hochzeiten immer zu mir,
kniffen mir in die Wange und sagten >>Du bist der Nächste<<,
sie hörten erst damit auf als ich auf Beerdigungen anfing dasselbe zu tun."

Grey Fox

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-FROSTZONE-
« Antwort #33 am: 2. Juni 2004, 05:22:54 Nachmittag »
Coole Idee mit FrostZone!! Glaube da muss ein alter graue Fuchs mal wieder mit einsteigen....... \\\"Durindart\\\" wird uns folgen und schützen!!



Grey Fox                    

Offline Ragnar

-FROSTZONE-
« Antwort #34 am: 2. Juni 2004, 06:03:33 Nachmittag »
Hmm, wo ich darüber nachdenke, es gibt da ein paar hübsche Möglichkeiten Waffen mit mehr Power auszustatten ohne dass der Rückstoß einen ruiniert, nur so als nette Anregung



- Raketengeschoße

Wenn die Geschoße sich selbst antreiben, hat man keine Probleme. Neben klassischen Raketenwerfern finden sich in dieser Sparte oft auch sog. Gyro oder Gyroc Waffen die quasi kleine Raketen verfeuern. Auch denkbar wäre eine Waffe bei der die Kugeln über Laser angetrieben werden, also durch einen Rezeptor ein Laserstrahl von der Waffe empfangen wird, durch dessen Hilfe die Luft in den Plasmazustand übergeht und Schub bietet (die Nasa will Sachen so in den Orbit schießen). Das Ganze kann man dann mit einem (Taschen-) Kernreaktor betreiben damit einem der Saft auch nicht ausgeht.



- Magnetische Beschleuniger

Wenn man die Geschosse in einem Kreiselbeschleuniger auf Touren bringt, wobei sich jeweils 2 Kugeln gegenüberliegen sollten damit sich die Fliehkräfte ausgleichen, kann man sie auf eine grade Bahn bringen und abfeuern, ohne nennenswerten Rückstoß in dem Sinne. Man brauch allerdings schon ein wenig Strom - mal wieder ein Kandidat für Nuklearstrom oder ähnliches. Wenn ich nicht irre kann man die Kreisbewegung auchnoch gleich zur gyroskopischen Stabilisierung ausnutzen, also 2 Fliegen mit einer Klappe Schlagen!



- Materiearme oder -lose Waffensysteme

Laser, Maser, Xaser und derlei haben schon an sich keinen Rückstoß. Magnetische Beschleunigung von ionisierten Teilchen kann extreme Geschwindigkeiten mit minimalen Massen erzeugen (unglaublich panzerbrechend), allerdings wird man diese störende Luft irgendwie aus dem Weg räumen müssen (etwa mit einem Laser der sie ionisiert). Teilchenbeschleuniger könnten auch das oben beschriebene Kreisbeschleunigersystem nutzen...

Wenn man auchnoch heiße beschleunigte Teilchen am Start hat, kann es wirklich häßlich werden - etwa kann man mit einer 10mg-Ladung Plasma direkt aus dem Fusionsreaktor bei einem Treffer 1kg Material auf 1000°C bringen, wobei die 10mg-Ladung in etwa 1/300 der Masse eines gewöhnlichen (leichten Pistolen-)Geschoßes hat und daher auf die 300fache Geschwindigkeit gebracht werden kann (einmal von einem Beschleunigerring abgesehen) also vielleicht 300km/s, was wiederrum schätzungsweise locker ausreicht um ein (recht kleines) Loch in einen halben Meter keramikverstärkten Panzerstahl zu machen... (denke ich - der Gasstrahl eines Hohlladungssprengkopfes kommt bei gängigen militärischen Sprengstoffen auch nur auf 15km/s oder so und der macht auch ordentliche Löcher)



and finally

- Besondere Geschoßzuladungen

Etwa Sprengköpfe der unterschiedlichsten Art. Dabei sei erwähnt dass die kritische Masse von hochangereichertem Uran oder Plutonium relativ gering ist und man daher mit einem 8kg Sprengkopf wie ihn die kontemporäre Hellfire-Rakete der Amerikaner besitzt einen kleinen Nuklearsprengkopf realisieren kann (der aber wohl nur ein paar KT Sprengkraft hätte).

Je nachdem wie die Technik aussieht sind auch Fusionssprengköpfe denkbar, denn mit der richtigen Zündtechnik können diese wesentlich kleiner sein; es bieten sich insbesondere Laserkompression und Antimaterie als Zünder an, aber es gibt auch interessante Alternativen (etwa ein auf Schall basierendes System, bei dem Tritiumblasen in schwerem Wasser mit einer bestimmten Frequenz bestrahlt werden wodurch dann die gesamte Energie des Schalls auf einem winzigen Punkt konzentriert wird - genug um dort eine Fusionsreaktion zu entzünden).

Je nachdem wäre es also möglich eine beinahe unbegrenzte Zerstörungskraft in einem handlichen Format mitzuführen (etwa Fusionsbomben im Handgranaten- bzw. 40mm Granatenformat, die man auf eine beliebige Sprengkraft zwischen 1 Tonne TNT-Äquivalent und 10 Kilotonnen TNT-Äquivalent einstellen kann).

Bei verfügbarer Antimaterie kann dam dasselbe evtl. im Format einer Pistolenkugel realisieren...



So, hat jetzt jemand Angst vor der Zukunft? Ich schon!



Ich nehme allerdings verstärkt an dass man bei Frostzone eher so die konventionellen Waffen finden wird (also nicht einmal einfache magnetische Beschleuniger oder Gyrocs).



Bin jedenfalls sehr gespannt...                    

connar

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-FROSTZONE-
« Antwort #35 am: 2. Juni 2004, 06:29:13 Nachmittag »
Technisch möglich und denkbar ist vieles für FZ Techlevel.

Ich spreche mich jedoch deutlich dafür aus, es mit dem Schnickschnack nicht zu übertreiben bei den Waffen.

Ich mag Laser, EMP Waffen, Schockstrahl-Ionen-Gauss-Teilchenbeschleuniger Super Duper Waffen einfach nicht.  Das hat mir an Space Gothic ziemlich gut gefallen. Da haben die Handwaffen Stil und sind \\\"griffig\\\" geblieben. Weiterer Punkt ist der Spielspass. Ich tüftel gerne an Stats rum und hab es gerne, wenn Waffen in RPG\\\'s Vor-und Nachteile haben.

Snipergewehre..hohe Präzision, geringe Feuerrate.. leicht anfällig für Schäden. Sturmgewehre.. mittlere Präzision, recht robust. MP\\\'s.. guter Schaden gegen ungepanzerte Gegner, Vorteile im Häuserkampf durch geringe Sperrigkeit.. etc.



Was bringt es für den Spielspass, wenn es ein Sturmgewehr gibt, das die Genauigkeit eines Sniper\\\'s hat, unkaputtbar ist und die Feuerrate eines M249MG rückstossfrei aufweist ?! Spätestens wenn die NPC mit den gleichen Dingern auf die Chars ballern und dem ersten rückstossfrei 30 Kugeln in den Wanst gepumpt haben, wird auch den Spielern auffallen, das sie es gerne gehabt hätten, das er bereits die 6er Salve verrissen hätte.  Auch wenns in der Zukunft sicherlich technisch irgendwie machbar ist.  BattleTech hatte auch nur Flair, als es die Clan\\\'s noch nicht gab.                    

Offline NackterStahl

-FROSTZONE-
« Antwort #36 am: 2. Juni 2004, 06:38:41 Nachmittag »
Bei Frostzone gibt es Energiemangel. Die Waffen werden daher bis auf die geheimen Spezialtechnologien eher konventionell bleiben (weils funktioniert und bezahlbar ist). Jede Waffe hat individuelle Werte und jede Waffenklasse ihre Daseinsberechtigung. (Mit welchem Sturmgewehr kannst Du schon auf 4000 Meter einen Panzer durchschlagen).

Daher ist die Wahl der Waffe manchmal eine wichtige taktische Entscheidung.                    

Jarekk

  • Gast
-FROSTZONE-
« Antwort #37 am: 2. Juni 2004, 07:43:24 Nachmittag »
Zitat
Ich gehe davon aus, dass sich die Waffentechnologie nach zwei weiteren Weltkriegen so weit entwicklet hat, dass die doppelte Schlagkraft in der Hälfte des Gewichtes untergebracht werden kann. Der einzige Grund dafür dass Waffen noch fast genauso schwer sind wie heute ist der Rückstoß.



Wenn wir schon von den Weltkriegen reden (sorry für das späte Posting... ;) )

Hat dazu nicht Albert Einstein folgendes gesagt:



\\\"Ich weiss nicht, welche Waffen im dritten Weltkrieg verwendet werden, aber ich versichere Ihnen, im vierten Weltkrieg wird man mit Keulen kämpfen.\\\"[/i]



\\\'Tschuldigung. Irgendwie fand ich das Zitat passend. *gg*



Wie dem auch sei. Ich bin gespannt auf\\\'s Setting. Allerdings wird bei mir Frostzone gegenüber Shadowrun einen schweren Stand haben. Zum einen wegen dem 2d10-System (ich finde das 6er System zusammen mit dem Schadenscode der Waffen trotz aller damit verbundenen Mängel schneller, cooler und tödlicher). Aber ich lass mich da gerne eines besseren Belehren. Und abgesehen davon (zum anderen) mag ich Vampire nicht. Aber die kann ich ja dann aus meinen geleiteten Runden eliminieren.                    

Offline NackterStahl

-FROSTZONE-
« Antwort #38 am: 2. Juni 2004, 10:57:13 Nachmittag »
Jarekk, die Tödlichkeit von FZ wirst Du glaube ich erst dann vergleichen können, wenn Du das Schadenssystem gesehen hast. :wink:

Auf jeden Fall werden die schweren Waffen einen Normalsterblichen sehr viel leichter töten, als es bei den harmlosen Schadenscodes von SR der Fall ist. Meine Erfahrung damit war, das es schon extrem schwer war mit normalen Waffen (schwere Pistole) bei einer halbwegs ausgerüsteten Truppe Schaden anzurichten, und das die Sturmkanone mit ihrem T Schaden, der auch noch runtergewürfelt werden kann, schwächer ist als vergleichbare Waffen des 2ten Weltkriegs.

SR hat mit das langsamste System, das ich kenne. Allein schon die Verwendung zahlloser Würfel und Berechnung endloser Modifikatoren wie Salvenmodus etc. ... Mich wundert einfach, wie manche Leute das schnell finden können.

Vampire sind natürlich Geschmackssache. Ich finde beispielsweise Fantasyrassen in einem Cyberpunksetting relativ unpassend, auch wenn ich zur Not damit leben kann.



Wir gehen bei FZ übrigens auch davon aus, dass die Entwicklung durch die Kriege aufgehalten wurde.                    

Offline Scorpio

-FROSTZONE-
« Antwort #39 am: 3. Juni 2004, 12:44:38 Vormittag »
Zitat
Ich finde beispielsweise Fantasyrassen in einem Cyberpunksetting relativ unpassend



Und wieso hat FZ dann Vampire, Werwölfe, Zombies und dergleichen?  :scratch:



Zitat
Wir gehen bei FZ übrigens auch davon aus, dass die Entwicklung durch die Kriege aufgehalten wurde.



Eigentlich sind Kriege doch immer ein Katalysator für neue Erfindungen...                    
Autor des Veruna-Quellenbuchs

Offline NackterStahl

-FROSTZONE-
« Antwort #40 am: 3. Juni 2004, 01:44:05 Vormittag »
@ Scorpio

Ich meinte natürlich die klassischen Fantasyrassen (Elfen, Zwerge...). Außerirdische Rassen wie bei SLA Industries finde ich wiederum cool.



Es gab ja auch neue Erfindungen, aber das Spiel soll in erster Linie der Unterhaltung dienen und die Waffen auch noch wirtschaftlich sein. Nur, weil man bestimmte Waffen mit riesigem Kostenaufwand produzieren könnte, muss man es noch lange nicht. Wie heute eben.                    

Jarekk

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-FROSTZONE-
« Antwort #41 am: 3. Juni 2004, 08:50:21 Vormittag »
Zitat
Jarekk, die Tödlichkeit von FZ wirst Du glaube ich erst dann vergleichen können, wenn Du das Schadenssystem gesehen hast. :wink:

Da hast du natürlich Recht. Wie schon gesagt: Ich bin gespannt und werd mit das Teil auf jedenfall zulegen (und vielleicht auch wieder einen eigenen Charakterbogen basteln, wer weiss. ;) )



Zitat
SR hat mit das langsamste System, das ich kenne. Allein schon die Verwendung zahlloser Würfel und Berechnung endloser Modifikatoren wie Salvenmodus etc. ... Mich wundert einfach, wie manche Leute das schnell finden können.

Das scheint dann wohl Geschmakssache zu sein. Ich selber habe mit den Modis von SR kaum Probleme und finde mich mit dem SL-Schirm schnell zurecht. Ich denke, das ist wie in der Schule: Einige Fächer liegen einem gut und andere nicht so. Das ist auch bei den Systemen so. Bei DSA tu ich mich beispielsweise bei der Berechnung der Kampf-Modifikatoren enorm schwer. Allerdings hab ich bis jetzt ohne SL-Schirm spielen \\\"müssen\\\", da der erst vor Kurzem bei dem Händler meines Vertrauens zu erwerben war. Ich hoffe, der Schirm nimmt mir da Nachschlage-Arbeit ab. (Was ich übrigens vom AC-SL-Schirm auch erwarte. Hoffentlich kann man das Teil bald kaufen...)



Zitat
Vampire sind natürlich Geschmackssache. Ich finde beispielsweise Fantasyrassen in einem Cyberpunksetting relativ unpassend, auch wenn ich zur Not damit leben kann

DAS unterschreibe ich dir sofort. Zugegeben, mein erster Char war ein Minotaurus (Griechische Unterart eines Trolles - und mein Char war erst noch Datenkurrier... Typisch Anfänger eben). Ich hab dann gemerkt, dass der nicht in meine SR-Welt passt und nen neuen Char gemacht. Diesmal wars ein Mensch. ;) Ich hab mir dann auch das OGL-Setting \\\"Cybernet\\\" von Mongoose zugelegt. Keine Elfen, keine Trolle, keine Magie. DAS war wirklich gut. Daher will ich mal ne SR-Runde ohne Magie und nur mit Menschen leiten... Aber eben: Viele finden Elfen sooo cool.  :roll:



Ich freu mich wirklich auf FZ. Ich drück die Daumen, dass es was wird. Am Besten wieder so ein Knüller wie AC.  :cool:                    

Prisma

  • Gast
-FROSTZONE-
« Antwort #42 am: 5. Oktober 2004, 03:10:06 Nachmittag »
Also ich kann natürlich nur meine Meinung - die von meinem Geschmack abhängt - einwerfen, aber ich finde man sollte nicht zu viel \\\"übersinnliches/paranormales\\\" in ein Cyberpunk Rollenspiel einbringen.



Motto: Mehr Cyber, weniger paranormales...



Wie gesagt/geschrieben, alles Geschmackssache. Aber wie wäre es denn damit:



Anstatt der Vampire würde ich künstliche Menschen einbringen. Da unterteile ich zwischen biotechnisch hergestellten Lebensformen (die im Thread bereits erwähnten \\\"Werwolfartigen\\\")  und vollsynthetischen Existenzen.





Erst mal zu den vollsynthetischen Existenzen:

Dabei sollte es sich um Androiden, \\\"Puppen\\\", egal wie man sie nennen will, handeln. Sie sollten aber optisch klar erkennbar sein, z.B. erkennbare Plastikhaut, Kunsthaar, sie atmen nicht, etc. Es gäbe dann natürlich verschiedene Modelle. Zum arbeiten, zur Vergnügung, zum Kampf, zur ultrageheimen Spionage (Modelle die optisch, vom Gewicht her und vom Verhalten nicht von einem Menschen zu unterscheiden sind  - dies sollte natürlich nach internationalem Recht verboten sein, aber hey! Es ist das Cyberpunk-Genre, oder?). Diese würden sich untereinander in Optik (der Kunde ist da König :D) und Zerbrechlichkeit unterscheiden (Das Modell für den Haushalt oder die Verwaltung wäre nun mal schwächer und zerbrechlicher als das Modell für Sicherheit und Militär.).



Was wäre der Zweck ihres Daseins? Antwort: Dienst für die Menschheit!

Um dem Menschen voll dienstbar zu sein wurden sie mit entsprechend hochentwickelten KIs ausgestattet. So das jeder synthetische Mensch ein \\\"KI-Bewusstsein\\\" (ein Ich) hat.

Die hochentwickelte KI (die absichtlich für die Grundsimulation von menschlichen Gefühlen geschaffen wurde um das Arbeiten mit den Androiden zu erleichtern) des Geschöpfs  merkt irgendwann das es von seinen Schöpfern nicht geschätzt wird. Die Gefühlssimulationen würden da für entsprechende Probleme sorgen. Die Menschen würden achtlos mit den Synthetischen um gehen, denn sie sind dann ja nur eine - wenn auch evt. teuere (z.B. so teuer wie ein Auto) - Massenware und somit ersetzbar. Das \\\"Ich-Bewußtsein\\\" der KIs käme zu dem Schluss das es von den menschlichen Erbauern unterdrückt wird. Dies würde Konfliktstoff liefern.

Gesellschaftlich gebe es natürlich Diskussionen und Gesetze, wenn KIs z.B. um bessere \\\"Arbeitsbedingungen\\\" bitten. Einige Menschen würden sagen, dass die Software fehlerhaft sei, andere hingegen könnten sich zu Aktivistengruppen formieren. In bestimmten Ländern könnten sich KIs sogar nach einiger Zeit \\\"freikaufen\\\" (wären aber dann trotzdem nicht als Bürger akzeptiert). Und die KIs könnten langsam ihr Programm erweitern oder gar überwinden. Einige würden vielleicht fliehen nachdem sie bestimmte Programmgrenzen überschritten/beseitigt haben. Es könnte geheime Enklaven dieser künstlichen Wesen geben. Dies wären einige Beispiele um so einen Charakter \\\"frei\\\" spielen zu können.

Der Konzerndienst wäre auch eine einfache (und wohl häufige) Lösung um alle möglichen Charaktere zusammen zu bringen.

Doch nein, kein \\\"Skynet\\\"-Szenario: Warum sollten die synthetischen Menschen nicht einfach Krieg gegen die Menschheit führen? Da würde es verschiedene Gründe geben: Verfügbare Rohstoffe, Kapazitäten, man müsste einen Krieg mit unzähligen Fronten führen, Entscheidung der Vernunft das Krieg keine Lösung ist, etc. Außerdem könnten die meisten KIs (außer vielleicht die geheimen und militärischen Exemplare) den Grundsatz der Koexistenz mit biologischen Lebensformen von der Urprogrammierung in sich tragen. So könnte - z.B. bei einem Angriff - ein Militärmodell mit Leichtigkeit einen Menschen töten, während das Haushaltsmodell eine gewisse Programmentwicklung durchmachen müssen, bis es so etwas tun würde. Es würde fliehen oder sich nach Kräften verteidigen und den Angreifer betäuben oder ähnliches.





Gentechnisch hergestellte Mutanten (z.B. \\\"Werwolfartige\\\" Menschen) ohne irgendwelche übersinnlichen Kräfte finde ich gut. Die würden außerdem an dem selben Problem leiden wie die \\\"Androiden\\\".





Wenn unbedingt Vampire und PSI reinsoll, dann vielleicht doch einfach als eine Art Seuche (wie wäre es mit einer Designer Seuche eines Jahrtausendkultes?), wo der Erkrankte frisches Blut braucht oder langsam stirbt. Da finde ich die im Thread bereits erwähnte Virusbombe gut. Das Krankheitsbild würde gewisse Mutationen (wenn man unbedingt spitze Zähne möchte) hervorbringen und weckt latente PSI-Kräfte. Diese sollten aber eher schwach sein. Ich persönlich fände, \\\"durch die Luft fliegen\\\", Nebel- und Tiergestalten, etc. übertrieben. Hypnotische Blicke, übermenschliche Konstitution, Jugend und scheintote Zustände sind meiner Meinung nach passender. Natürlich könnte die \\\"Krankheit\\\" ansteckend sein, sehr ansteckend oder eher gering ansteckend und nur bei jedem 10ten der mit dem Blut oder mit den Körperflüssigkeiten in Kontakt kommt gibt\\\'s den Ausbruch der \\\"Erkrankung\\\".

Nicht zu vergessen sind auch die gesellschaftlichen Konsequenzen, wie z.B.:

\\\"Aha, du bist ein blutsaugendes Ungeheuer..., Igitt. Hey Joe, ruf mal die Sicherheit!\\\"

ODER

\\\"Aha, du bist ein blutsaugendes Ungeheuer..., hey cool. Kann ich auch so werden? Bitte, ich will auch so werden!\\\"  \\\"Grrr.. lass mich, du Freak!\\\"

ODER

\\\"Aha, du bist ein blutsaugendes Ungeheuer... PANG!! ...Na, hat\\\'s geschmeckt? Willste mehr, hä?\\\"







Und Zombies... Wie gesagt/geschrieben, die Idee mit der Virusbombe finde ich ganz gut. Nur sollten die \\\"Zombies\\\" nicht wirklich tot und nicht zu sehr unaufhaltsam sein.

Eine Möglichkeit wäre doch, dass der Stoffwechsel der mutierten Menschen durch den Virus verändert wurde.

Der Virus sollte als eine Art Massenvernichtungswaffe konzipiert worden sein. Er könnte das Gehirn (von Menschen und biotechnisch hergestellten Lebensformen) so extrem schädigen, dass es dadurch nur noch Grundaktionen ausführen (Essen/Nahrung suchen, laufen, zombiehaftes Stöhnen :D, etc.) kann. Da der Stoffwechsel extrem überfunktioniert (dadurch ist dann die übermenschliche Konstitution erklärt) müssen ständig neue Reserven her:  Fleisch... FLEISCH!!!!!! Fleisch deshalb weil die nötige Energie nicht aus Pflanzen genommen werden kann und die verbliebene Intelligenz der Zombies für die Idee zum Versuch nicht ausreicht :D  In den zerstörten Städten laufen sie umher und verschlingen alles Lebende... äh außer natürlich Pflanzen, falls die überlebt haben sollten.

Gegenseitig könnten sie sich nicht auffressen, weil der Stoffwechsel nichtinfiziertes Fleisch benötigt.

Ich finde die \\\"Zombies\\\" sollten dann auch recht normal zu töten sein. Also: 1-2 Kopfschüsse (Gehirn), Kreuz in zwei, große Wunden (wegen dem hohen Blutverlust), ersticken/ertrinken.  Blutverlust: Der Zombie stirbt nicht sofort aber nach und nach, da er sich ja nicht verarztet oder verarztet wird.

Ah, Zombieblut könnte ansteckend sein. Um die Seuche weiterzutragen könnte man sich bei Kontakt infizieren.

Dies könnte auch zu solchen Szenen führen:

\\\"Oh nein! Du bist damit in Kontakt geraten!\\\"

\\\"Nein, mir geht es gut, es ist nur an den Handschuh gekommen.\\\"

\\\"Nein! Sieh doch, er hat ein Loch, dein verdammter Handschuh hat ein Loch! Los Jungs, wir müssen ihm die Hand mit der Säge abnehmen, bevor die Infektion sein Gehirn erreicht!\\\"

\\\"Nein, lasst mich ihr Wahnsinnigen! AAAAHH!!\\\"

\\\"Hinterher! Er darf nicht entkommen!\\\"

:D    



Soviel zu meiner Meinung...                    

black.viper

  • Gast
-FROSTZONE-
« Antwort #43 am: 24. Oktober 2004, 11:52:58 Nachmittag »
OH MEIN GOTT, LAUF JUNGE LAUF, ODER SIE WERDEN DICH TÖTEN!!!



*LOL*                    

Gorn

  • Gast
-FROSTZONE-
« Antwort #44 am: 25. Oktober 2004, 06:51:01 Nachmittag »
http://www.liquidwerx.com/frostzone.htm                    

 

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